Suche nach Terminen
München: Familienforschung in Oberschlesien - der Verein "Silius Radicum"
Der Vortrag von Gabriele Mühlenhoff richtete sich an alle Familienforscher, die ihre Wurzeln in Oberschlesien suchen. Sie stellt die Oberschlesische Genealogische Gesellschaft aus Chorzów (Königshütte) (polnisch: Górnośląskie Towarzystwo Genealogiczne [GTG] "Silius Radicum") anhand deren Internetauftritts https://siliusradicum.pl/ vor.
Mit Hilfe der verschiedenen Homepageteile macht sie uns Schritt für Schritt mit der Arbeit der GTG vertraut. Interessant sind z. B. die dort eingestellten Digitalisate von Kirchenbüchern und Standesamtsunterlagen oder die Kontaktmöglichkeiten zu Forschern gleicher Region/Familie. Die Gesellschaft Silius Radicum besteht schon seit über 10 Jahren und hat auch international Mitglieder.
- 1621 Aufrufe
Tag der Familienforschung 2025 im Stadtarchiv Kempten
Nach vielen Jahren fand zum zweiten Mal in Kempten ein Tag der Familienforschung statt. Frau Scheller hielt einen Vortrag über Familienforschung – wie fange ich an? Etwa 100 Besucher fanden den Weg zum Stadtarchiv. Herr Wegele und Frau Scheller waren am Stand des BLF mit zahlreichen Beratungsgesprächen beschäftigt.
Veranstaltet wurde der Tag der Familienforschung vom Stadtarchiv Kempten in Kooperation mit dem Projekt „Butter, Vieh, Vernichtung – Nationalsozialismus und Landwirtschaft im Allgäu“ und dem Bayerischen Landesverein für Familienkunde, Bezirksgruppe Schwaben.
- 612 Aufrufe
Niederbayern Online-Stammtisch: Erschließung Ostbayerns und des Bayerischen Waldes mit der Eisenbahn
Herr Endl sprach über die Bedeutung der Eisenbahn bei der Erschließung Ostbayerns. Es fehlte eine West-Ost-Stecke nach Böhmen. Die Eisenbahnentwicklung in Ostbayern begann mit der Gründung der Bayerischen Ostbahngesellschaft im Jahr 1856. Innerhalb von sieben Jahren sollte die Bahn von Nürnberg über Amberg nach Regensburg, von München über Landshut an die Donau, von Regensburg über Straubing nach Passau und von der Amberg-Regensburger Linie an die böhmische Grenze gebaut werden. 1856 begann der Bau der ersten Ostbahnlinie von Nürnberg nach Passau. Die Anbindung nach Böhmen war besonders für die Kohleversorgung Bayerns wichtig. Es gab drei Varianten für den Verlauf der Trassen. Ende 1859 ging die Strecke bis Landshut in Betrieb. Ein Jahr später die Stecke Passau-Wels mit Verbindung bis Wien.
Der Referent sprach über die Probleme beim Bau. Es gab dreierlei Bahnen: die Hauptbahn für max. 50 km/h, die Strecke mit Schranken gesichert. Die Lokalbahn war sehr langsam, hatte viele Kurven, mehrere Steigungen und kleine Radien, die Trasse war nicht so gut befestigt. Der „Zwitter“ war die dritte Variante – keine gesicherten Bahnüberwege, man musste ständig die Glocke läuten, fuhr aber schneller als die Lokalbahn. Ab ca. 1930 ging der erste Triebwagen in Betrieb. Zuletzt sprach der Referent über die Zugunglücke, beispielsweise bei der Lokalbahn als eine Trasse abgerutscht ist.
Frau Scheller dankte Herrn Endl für den kompetenten und hoch interessanten Vortrag.
- 785 Aufrufe
Bibliotheksöffnung und Workshop 14 - 17 Uhr
Allgemeine Beratung, Leseübung/Lesehilfe, Internetforschung, Sterbebildscannen, genealogische Software
Wie immer gab es einige Beratungsgespräche, Sterbebildsammlungen wurden gescannt. In der Bibliothek wurde gearbeitet.
- 505 Aufrufe
Oberpfalz: Amische Mennoniten um Regensburg und in der südlichen Oberpfalz
Dr. Hermann Hage schilderte auf eindrucksvolle Weise die Geschichte dieser täuferischen Glaubensgemeinschaft in Bayern. Dank ihres umfassenden landwirtschaftlichen Wissens genossen sie hohes Ansehen. Als eng verbundene Familiengemeinschaft gelang es ihnen, große Höfe und Güter als Pächter erfolgreich zu bewirtschaften. Die Spuren der Amischen Mennoniten sind schwer zu finden, dennoch gibt es sie auch heute noch in Bayern.
Mennonitische Familiennamen findet man im Mennonitischen Lexikon unter www.mennLex.de.
- 1079 Aufrufe