BLF-Blog

Aktuelles vom Bayerischen Friedhofsprojekt

Das Bayerische Friedhofsprojekt des BLF wächst und gedeiht. Es ist ja als Mitmachprojekt angelegt.

Zum Jahreswechsel waren etwa 440.000 Datensätze durchsuchbar. 250.000 Männer und über 184.000 Frauen plus 14.954 ohne Geschlechtsangabe geben einen guten Einblick in die Statistik. Bei manchen Friedhöfen überwiegen die Frauennamen auf den Grabsteinen, bei anderen die Männer – woran das liegt? Über 36.000 Bilder können im internen Bereich angeschaut werden (Kriegerdenkmale, alte Grabsteine und Epitaphe). Das Angebot, dass man Grabsteinbilder (nur im Mitgliederbereich) anfordern kann, wird wenig genutzt, vermutlich reichen den Forschern die Daten. Wir danken allen Fotografierenden und Erfassern, allen voran und stellvertretend Herrn Pfaller und Frau Fleißner, für deren Engagement. Wir bekommen auch immer wieder Rückmeldungen, wie gut es ist, dass die Grabsteine fotografiert und somit, zumindest als Bild, erhalten werden.

Zufallsfunde in der Familienforschung

Zuweilen sind in ortsbezogenen genealogischen Quellen (z. B. in Kirchenbüchern) Angaben zu Personen enthalten, die nicht aus diesem Ort stammen (Ortsfremde). Diese Angaben werden als Zufallsfunde bezeichnet.

Dies betrifft z. B. Personen, die abgewandert sind oder die aufgrund ihres Berufes umhergezogen sind.

Solche Angaben können für Familienforscher sehr wichtig sein, um über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen.

Zur systematischen Erfassung und Recherche gibt es folgende Möglichkeiten:

Kirchenbücher des Bistums Eichstätt

Seit dem 15.12.2021 sind die ersten Kirchenbücher des Bistums Eichstätt bei "Matricula" (https://data.matricula-online.eu/de/) online einsehbar. Die Onlinestellung der übrigen Kirchenbücher soll voraussichtlich im Laufe des ersten Quartals 2022 folgen.

Siehe auch: 

30. Geburtstag der Bezirksgruppe Niederbayern des BLF

Liebe Forscherfreunde,

am 26.10.1991 wurde in einer konstituierenden Sitzung in Passau unsere Bezirksgruppe Niederbayern aus der Taufe gehoben und somit konnten wir nun unseren 30. „Geburtstag“ feiern!

Mit der Gründung, die maßgeblich auf der Initiative von Frau Dr. Gertraud Eichhorn basierte, wurde (so wörtlich)

dem großen Bedürfnis nach Konzentrierung der genealogischen Forschungsergebnisse und dem Wunsch nach intensivem Gedankenaustausch der Familienforscher in Niederbayern

Rechnung getragen. Ein Leitsatz des damaligen Gründungsteams war, eine Gruppe zu schaffen, die, ohne den Verein über Gebühr in den Vordergrund zu stellen, eine Heimat für alle Interessierten an der Familienforschung bieten sollte. Es wurden Mitgliedern und Gästen Kurse zum Lesen alter Schriften, zur Quellenkunde und zur Familienforschung generell angeboten. Präsentationen wurden erstellt, Exkursionen durchgeführt und Projekte aufgesetzt. Immer mit dem Ziel, das Grundwissen in unserem interessanten Hobby zu festigen und zu erweitern und das eigene Wissen mit anderen zu teilen.

Den jeweils Agierenden ist es - rückblickend betrachtet - gut gelungen, sich an den ursprünglich gefassten Leitsatz zu orientieren und eine Heimat für alle an der Familienforschung interessierten zu bieten. Vor allem unsere Stammtische nehmen dabei eine maßgebliche Rolle ein. Der Erfolg gibt uns recht. Von den anfänglichen 35 Gründungsmitgliedern ist unsere Bezirksgruppe auf nunmehr 222 Mitglieder angewachsen.

Umstellung (unter anderem) bei der Bavaria-Mailingliste

Bekanntlich werden die verschiedenen Mailinglisten auf genealogy.net, unter anderem auch unsere altbewährte Bavaria-Mailingliste, vom Verein für Computergenealogie e.V. (CompGen) betrieben.

Namens des CompGen-Vorstandes wurde am 07.09.2021 um 11:45 Uhr folgende Information an die zu diesem Zeitpunkt auf der Bavaria-Mailingliste eingeschriebenen Teilnehmer versandt:

Wichtig: Umstellung bei der Mailingliste

Liebe Listen-Abonnenten!

Bei dem ein oder anderen hat es sich schon herumgesprochen, dass der Verein für Computergenealogie, als Betreiber von Mailinglisten unter genealogy.net dabei ist, das Mailinglisten-System auf eine neue Plattform umzustellen.

Tag des offenen Denkmals 2021

Augsburg

Am Sonntag, den 12.09.2021, findet der diesjährige Tag des offenen Denkmals statt.

Er steht diesmal unter dem Motto „Sein & Schein - in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege”.

Nähere Informationen sind auf https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/ zu finden.

Dort können Sie sich über die diesmal in Ihrer Region zugänglichen Denkmale sowie über Veranstaltungsangebote informieren - schmökern Sie einfach ein wenig herum...

Manche Veranstaltungen finden auch digital bzw. online statt.

Aktuelles vom Bayerischen Friedhofsprojekt

Am 21. August 2021 wurde beim Bayerischen Friedhofsprojekt des BLF die Marke von 400.000 durchsuchbaren Datensätzen “gerissen”. An diesem Tag gab es ein kleines Wettrennen der drei fleißigen Eingebern.

Das Projekt wächst dank einiger eifriger Fotografierern und Eingebern stetig. Aktuell sind es knapp 404.000 durchsuchbare Datensätze.

Hier finden Sie allgemeine Informationen und weiterführende Links: https://www.blf-online.de/projekt/bayerisches-friedhofsprojekt

Vorfahren des Fußballers Gerd Müller

Am 15.08.2021 verstarb der Fußballspieler Gerd Müller - auch als "Bomber der Nation" bezeichnet.

Er war gebürtiger Nördlinger. Als vor einigen Jahren über seine Biografie recherchiert wurde, gab es mir den Anstoß, mich nach seinen Vorfahren umzusehen. Ich wurde sehr schnell fündig, da es ja mein (Forschungs-)"Revier", das ev. Ries betrifft. Hier ist schon viel erforscht und publiziert.

Bayerns Dialekte Online (BDO) – Bairisch, Fränkisch und Schwäbisch digital vereint

Beispiel für BDO-WortworlkeBDO ist das digitale Sprachinformationssystem des Bayerischen Wörterbuchs (BWB), des Fränkischen Wörterbuchs (WBF) sowie des Dialektologischen Informationssystems von Bayerisch-Schwaben (DIBS). Die Datenbank BDO vereint die Forschungsergebnisse der Mundartforschung an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und präsentiert Wörterbuchartikel sowie Forschungsdaten in einem frei zugänglichen Onlinetool (https://bdo.badw.de).

Hier wird der Wortschatz aller Dialekte Bayerns – von Aschaffenburg bis Berchtesgaden, von Nördlingen bis Passau, von Lindau bis Hof – an einem Ort gesammelt und greifbar gemacht. Anhand authentischer Mundartbelege werden die Dialektwörter in ihrer Bedeutungsvielfalt und regionalen Verbreitung veranschaulicht sowie ihre Verwendung in Redensarten, Sprichwörtern u.v.m. gezeigt.

Rechnungsbuch 1696 des Weissen Brauhauses Kelheim

Vor kurzem wurde ein weiterer Band der Rechnungsbücher des "Weissen Brauhauses Kelheim" ins Netz gestellt: das Rechnungsbuch 1696.

Unter http://www.schneider-archiv.de/ sind die erhaltenen Jahrgänge - nunmehr für den Zeitraum 1607-1696 - vollständig aufbereitet zu finden, sowohl als Scans der Originalbücher als auch in Transkription. Die Register, Datenbanken und historischen Interpretationen wurden entsprechend erweitert.

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