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z.B. 11.06.2021
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Führung im Fuggerarchiv, Stadtführung in Dillingen, Besichtigung einer Ausstellung mit Orden

Veranstaltungstermin: 
Samstag, 6. März 2004 - 0:00
Referent: 
Helmut Schmidt, Herr Karg
Veranstalter: 
BLF-Bezirksgruppe Schwaben

Nach der Bildung von zwei Gruppen beginnt die erste Gruppe mit der Stadtführung. Vom Parkplatz zur Jesuitenuniversität und weiter durch die Stadt führt der Ehrenvorsitzende der Bezirksgruppe Augsburg, Herr OStD. i. R. Helmut Schmidt, die Teilnehmer. Er erklärt die verschiedenen Amtsgebäude der Fürstbischöfe und deren Wappen. Nach der Besichtigung der Studienkirche und der Stadtpfarrkirche St. Peter führt der Weg zurück zum Treffpunkt und danach ins Fuggerarchiv.

Die zweite Gruppe fährt vom Treffpunkt zuerst ins Fuggerarchiv. Herr Karg, der Leiter des Fugger'schen Familien- und Stiftungsarchivs, hat einige Archivalien bereit gelegt. Neben Urkunden von 1499 erklärt er Urbare, Amtrechnungsbücher, Leibeigenschaftsbücher und Protokollbände.

Vor dem Mittagessen besucht man noch kurz eine Ausstellung mit Orden. Vom Verdienstorden, über Militärorden, Wissenschaftsorden bis zu Orden für besondere Dienste, z.B. für Hochwasserbekämpfung und Katastropheneinsätze, reicht die hochinteressante Sammlung.

Beim Mittagessen geht die Veranstaltung in ein gemütliches Beisammensein über.

Veranstaltungsort: 
Art der Veranstaltung: 
Exkursion, Ausflug
Region/zuständiger BLF-Bereich: 
BLF-Bezirksgruppe Schwaben
Teilnehmerzahl BLF-Mitglieder: 
23 Mitglieder
Teilnehmerzahl Gäste (Nichtmitglieder): 
8 Gäste
Teilnehmerzahl gesamt: 
31 Teilnehmende

Dialekte in der Oberpfalz

Veranstaltungstermin: 
Dienstag, 9. März 2004 - 0:00
Referent: 
Wolfgang Mages
Veranstalter: 
BLF-Bezirksgruppe Oberpfalz

Herr Wolfgang Mages zeigte einen Film: "Regensburg bis Fichtelgebirge - Dialekte in der Oberpfalz".

Art der Veranstaltung: 
Vortrag, Referat
Region/zuständiger BLF-Bereich: 
BLF-Bezirksgruppe Oberpfalz
Schlagwort Thema: 

Edel und frei - Franken im Mittelalter

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 18. März 2004 - 0:00
Referent: 
Dr. Jahn, Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg
Veranstalter: 
BLF-Bezirksgruppe Oberbayern

RitterVortrag unter Einsatz moderner Präsentationstechnik
zu der von Herrn Dr. Jahn vorbereiteten diesjährigen Landesausstellung
des Hauses der Bayerischen Geschichte in Forchheim

Knapp zwei Monate vor Eröffnung beschrieb Herr Dr. Jahn anhand von Layout-Zeichnungen Idee und Aufbau der Ausstellung, die in Forchheim in dem am Ende des 14. Jahrhunderts errichteten ehrwürdigen Wasserschloss gezeigt wird. Daran schloss sich eine Zeitreise durch 1000 Jahre fränkischer Geschichte anhand repräsentativer Exponate an.

Im 6. Jahrhundert kamen fränkische Siedler von Westen her ins heutige Franken, wo sie in dem kaum besiedelten Gebiet auf germanische Stämme stießen. Als Krieger und Eroberer gliederten sie im Auftrag Chlodwigs das Gebiet dem fränkischen Reich ein. Damit wurde eine auch kulturelle Brücke nach Westen ins heutige Frankreich geschlagen. Sie waren wegen ihrer Waffentechnik gefürchtet, haben aber auch hochwertige Kulturgüter sowie das Christentum mitgebracht.

Zu Beginn des 8. Jahrhunderts wurde Würzburg als frühes Zentrum gegründet. Der Weinanbau ergab sich aus den liturgischen Erfordernissen. Bereits unter Karl dem Großen wird Franken eine bedeutende Pfalzprovinz, um 1000 ist es mit Bamberg Kernland des Reiches. Das mittelalterliche Franken reduziert sich auf die Bistümer Würzburg und Eichstätt sowie Teile von Bamberg.

Eine Besonderheit Frankens ist seine herrschaftliche Zersplitterung. Es konnte sich nie eine zentrale Macht wie etwa ein Stammesherzogtum herausbilden. Es gab vier Gruppen von Herrschenden: Geistliche Herrschaften, die Markgrafen von Ansbach und Kulmbach, den Adel und die Reichsstädte. Erst 1522 formierte sich im fränkischen Reichskreis eine eigene politische Repräsentanz.

Überraschend: Die "Frankenmetropole" Nürnberg liegt am Rande des fränkischen Gebiets und zählte im frühen Mittelalter nicht zu Franken, sondern zum bairischen Nordgau. Durch den wachsenden Einfluss der fränkischen Reichsgewalt und die Herausbildung des Nürnberger Landgebiets zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde es allmählich Franken zugezählt. Dialektkundlich zählt die heutige Nürnberger Mundart zur nordbairischen Sprache.

Art der Veranstaltung: 
Vortrag, Referat
Region/zuständiger BLF-Bereich: 
BLF-Bezirksgruppe Oberbayern

Arbeitsabend: Leseübungen, Erfahrungs- und Informationsaustausch, Dublettenverkauf

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 1. April 2004 - 0:00
Referent: 
Manfred Wegele
Veranstalter: 
BLF-Bezirksgruppe Schwaben

Herr Wegele hat zwei alte Schriften dabei. Zuerst einen kurzen Bericht, was die leibeigenen Personen nach einem Todesfall an den Leibherrn zu zahlen hatten. Das zweite Schriftstück ist ein Bittbrief von Hans Hach um den Erlass der Leibeigenschaft für seine drei Kinder aus erster Ehe.

Herr Wegele erklärte die Leibeigenschaft und deren Besonderheiten, dass sie z.B. von der Mutter auf die Kinder vererbt wurde. Gemeinsam werden die beiden Schriftstücke gelesen. Die oft seltsamen Ausdrücke und Redewendungen erklärt er in einfachen Worten. Herr Wegele zeigt anhand eines Familienblattes, wie viele Daten man in diesen Schriften findet und so seine Ahnenliste erweitern kann.

Danach wird wieder intensiv in den Dubletten der Bibliothek der Bezirksgruppe Augsburg gestöbert.

Art der Veranstaltung: 
Seminar, Workshop
Vortrag, Referat
Region/zuständiger BLF-Bereich: 
BLF-Bezirksgruppe Schwaben
Teilnehmerzahl BLF-Mitglieder: 
29 Mitglieder
Teilnehmerzahl Gäste (Nichtmitglieder): 
1 Gast
Teilnehmerzahl gesamt: 
30 Teilnehmende

Familienforschung im Internet

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 1. April 2004 - 0:00
Referent: 
Antonia Kolb (BG München)
Veranstalter: 
BLF-Bezirksgruppe Oberbayern

In einem sehr lebendigen Vortrag schilderte Frau Kolb zunächst anhand eines Beispiels aus ihrer eigenen Familiengeschichte ihre Vorgehensweise zur Ergründung historischer Zusammenhänge mithilfe des Internets. Sie benutzte dazu nicht die Standard-Angebote zur Internet-Genealogie, sondern die Möglichkeiten der übergreifenden Internet-Recherche. Informativ waren Hinweise zu einschlägigen Web-Seiten mit internen Suchmöglichkeiten. Sie führen zu Ergebnissen, die mit den allgemeinen Suchmaschinen nicht gefunden werden können. Das Ganze gestaltete sich zu einer spannenden Krimi-Geschichte mit dem Thema "Das Geheimnis des Geiselbechers", d.h. rund um ein in der Familie überkommenes Erbstück aus dem 17. Jahrhundert.

Die Methode setzt natürlich voraus, dass man nach einer Person oder Personengruppe sucht, die etwas Besonderes hinterlassen oder sich sonstwie in positiver (oder auch negativer) Weise in schriftlichen Quellen der verschiedensten Art niedergeschlagen hat. Zum anderen erfordert die Methode eine gewisse Routine in der Formulierung von Suchanfragen, die Gabe der Intuition und Experimentierfreude.

Anschließend gab Frau Kolb einen systematischen Überblick über genealogische Suchmöglichkeiten im Internet, angereichert mit ihren persönlichen Erfahrungen.

Art der Veranstaltung: 
Vortrag, Referat
Region/zuständiger BLF-Bereich: 
BLF-Bezirksgruppe Oberbayern
Schlagwort Thema: 

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