Quellen (genealogische)

Crowdsourcing im Staatsarchiv München: Erfassung der Erbrechts-Register

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 22. September 2022 - 16:30

Im Juli 2021 startete als Pilotprojekt eine Kooperation zwischen dem Staatsarchiv München und dem Bayerischen Landesverein für Familienkunde e. V.

Ziel dieser Vereinbarung war, den Zugang zu Unterlagen, die im Staatsarchiv verwahrt werden, für Familienforscher und andere Gruppen zu erleichtern. Ausgewählt zur Digitalisierung wurden die Erbrechts-Register, also die Findbücher zu den Nachlassakten aus den Amtsgerichten.

Zu einem Bericht über den aktuellen Stand des Projektes laden wir ein. 

Online: Wunder über Wunder: Mirakelbücher im Digitalen Archiv des Erzbistums

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 27. Oktober 2022 - 18:30
Referent: 
Dr. Roland Götz, stv. Direktor von Archiv und Bibliothek des Erzbistums München und Freising

Mirakelbücher stammen aus Pfarreien, in denen Wallfahrten bestanden. Zahlreiche Menschen pilgerten dorthin, um an den Reliquien von Heiligen oder vor ihrem Bildnis um Fürsprache bei Gott in verschiedensten Anliegen zu bitten oder um ihnen für erfahrene wunderbare Hilfe zu danken. Gläubige, die überzeugt waren, dass ihre Gebete erhört worden waren, meldeten dies den Geistlichen des jeweiligen Wallfahrtortes. Diese Geschichten wurden handschriftlich in den Mirakelbüchern aufgezeichnet und bieten eindrucksvolle Schilderungen der Sorgen und Nöte des früheren Lebens.

Kirchenbücher des Erzbistums Bamberg

Seit dem 03.06.2022 sind die Kirchenbücher des Erzbistums Bamberg bei "Matricula" (https://data.matricula-online.eu/de/) online einsehbar.

Neuindexierung der online gestellten Kirchenbücher des Bistums Augsburg

Groß war die Freude, als die Kirchenbücher der 904 Pfarreien des Bistums Augsburg bei Matricula kostenlos unter dem Dach von ICARUS online gestellt wurden. Um die Benutzerfreundlichkeit zu optimieren, hat der Förderverein ICARUS4all zusammen mit der Bezirksgruppe Schwaben des BLF ein Crowdsourcing-Projekt gestartet, um den Zugriff auf die Startseiten der einzelnen Matrikeltypen in den Kirchenbüchern mit einem Klick zu erreichen.

1.000.000 Sterbebilder in der BLF-Sterbebilder-Datenbank

SterbebilderJubiläumsstimmung beim Projektteam des BLF - Ein Beispiel ehrenamtlichen Engagements

Sterbebilder waren immer ein Abbild der Volksfrömmigkeit, der Erinnerungskultur des jeweiligen Zeitgeistes und unterlagen stets auch dem Wandel. Sehen Sie hierzu bei Interesse den lehrreichen Vortrag von Werner OlligEin papierenes Epitaph – das Sterbebild im Wandel der Zeit“ auf dem YouTube-Kanal des BLF.

Während heute ein Foto des Verstorbenen nahezu Standard ist, war das früher eher selten. Und trotzdem ist das Sterbebild für den Familienforscher ein besonderes Dokument, weil es ein besonderes Dokument zu einer Person in seiner Familiengeschichte erzählt. Die Beliebtheit zeigt sich alleine schon daran, dass Mitglieder jährlich ca. 1000 Sterbebilder bei dem Projektteam des BLF abrufen, die zum persönlichen Gebrauch angefordert werden können.

Das Bayerische Sterbebildprojekt des BLF hatte einen schwäbischen „Vorläufer“, der bereits 2005 parallel zum Bayerischen Friedhofsprojekt startete und bei dem nur die Daten auf den Bildern erfasst wurden. Ein erster Bestand wurde auf der BLF-DVD 2012 erstmals unter „Sterbebilder aus Schwaben“ mit 8700 Personendatensätzen aus 12 Einzelsammlungen veröffentlicht.

Online: 13. Niederbayern Stammtisch: Grundsteuerkataster - Eine wichtige Quelle bei der Hof- und Heimatforschung

Veranstaltungstermin: 
Mittwoch, 16. Februar 2022 - 19:00
Referent: 
Claudia Heigl

In ihrem Vortrag ging Frau Heigl auf die Einführung des Grundsteuerkatasters im Jahr 1808 ein. Sie erklärte dabei die verschiedenen Steuerarten sowie die Berechnungsgrundlagen. Der Historische Atlas von Bayern ist wichtiges Hilfsmittel in diesem Zusammenhang. Sie ging auf die Liquidationsprotokolle ein und legte dar, welche Informationen man aus ihnen ableiten kann.

Online: Familienforschung im Stadtarchiv Augsburg - Teil 2

Veranstaltungstermin: 
Mittwoch, 16. Februar 2022 - 19:00
Referent: 
Mario Felkl, Dipl.-Archivar im Stadtarchiv Augsburg

Nachdem das Stadtarchiv Augsburg vergangenes Jahr in Kooperation mit dem Bayerischen Landesverein für Familienkunde erstmals eine Einführung in die Familienforschung im Onlineformat präsentiert hat, gibt Mario Felkl heuer mit einem Fortsetzungsteil Anregungen für die Recherche in weiteren spannenden Quellenbeständen vom Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert.

Zufallsfunde in der Familienforschung

Zuweilen sind in ortsbezogenen genealogischen Quellen (z. B. in Kirchenbüchern) Angaben zu Personen enthalten, die nicht aus diesem Ort stammen (Ortsfremde). Diese Angaben werden als Zufallsfunde bezeichnet.

Dies betrifft z. B. Personen, die abgewandert sind oder die aufgrund ihres Berufes umhergezogen sind.

Solche Angaben können für Familienforscher sehr wichtig sein, um über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen.

Zur systematischen Erfassung und Recherche gibt es folgende Möglichkeiten:

Kirchenbücher des Bistums Eichstätt

Seit dem 15.12.2021 sind die ersten Kirchenbücher des Bistums Eichstätt bei "Matricula" (https://data.matricula-online.eu/de/) online einsehbar. Im März 2022 wurden die restlichen Kirchenbücher online gestellt. Es sind nun rund 2100 Kirchenbücher aus 214 Pfarreien des Bistums Eichstätt online zugänglich.

Hybrid: Die Intelligenzblätter des Oberdonaukreises als familienkundliche Quelle

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 7. April 2022 - 19:00
Referent: 
Dr. Robert Sauter

Die Intelligenzblätter des Oberdonaukreises sind die Vorläufer der heutigen Amtsblätter des Regierungsbezirks Schwaben. Neben den Verlautbarungen über Verordnungen oder Behördenangelegenheiten enthalten sie regelmäßig Namenslisten z. B. über Staatsbedienstete, Gemeindevertreter oder Konkurse von Privatpersonen. Neben der inhaltlichen Vorstellung dieser Quellen wird auch über die digitale Erfassung der Personen berichtet.

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