Quellen (genealogische)

Hybrid: Quellen für Familienforscher jenseits der Kirchenbücher

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 19. Januar 2023 - 18:00
Referent: 
Michael Mautner, Berufsgenealoge und BLF-Mitglied

Herr Mautner beschreibt die Vorgehensweise für eine erfolgreiche Suche von Dokumenten und zeigt beispielhaft Unterlagen, wie man sie im Stadtarchiv, im Staatsarchiv oder im Hauptstaatsarchiv finden kann. Freuen Sie sich auf einen spannenden Vortrag.

Online: 19. Niederbayern Stammtisch: Matrikel als Geschichtsquelle

Veranstaltungstermin: 
Mittwoch, 17. Mai 2023 - 19:00 bis 21:00
Referent: 
Dr. Fritz Wagner, Geschichtsverein Deggendorf

Die Kirchenbücher erfreuen sich des Interesses einer wachsenden Zahl von Familienforschern. Häufig sind sie die wichtigsten oder einzigen Quellen für Erkenntnisse über die Vorfahren bis zurück in das beginnende 17. Jahrhundert.  

Dabei könnten die Erträge der Nachforschungen über den engeren Familienbezug hinaus auch für die Geschichtswissenschaft stärker nutzbar gemacht werden. Diese erforscht diese Quellen häufig noch zu wenig, weil der dafür nötige Aufwand zu groß ist. Die Kirchenbücher sind zumindest ein großer Fundus an Daten, wenn es z.B. darum geht, Entwicklungen oder Ereignisse mit konkreten Daten zu belegen (bedingt durch Hungersnot ansteigende Sterbezahlen, Kriege, Migration …). Auch Gegebenheiten, die die sozialen Verhältnisse betreffen, lassen sich erkunden, etwa das breite Spektrum der Berufe oder die Stellung der Frau.

Daher sollte es als eine wichtige Aufgabe der Familienforschung als Hilfswissenschaft gesehen werden, die erarbeiteten Funde auch für die Geschichtswissenschaft oder zumindest für die Lokalgeschichte zugänglich zu machen.

Herr Dr. Wagner geht in seinem Vortrag auf Ziel und Grenzen des Herangehens ein, sowie auf die Möglichkeit des Ergänzens der Daten fehlender Kirchenbücher durch Unterlagen aus kommunalen Archiven, in denen häufig umfangreiche Bestände an personenbezogenen Akten und Buchreihen verwahrt werden.

Crowdsourcing im Staatsarchiv München: Erfassung der Erbrechts-Register

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 22. September 2022 - 16:30

Am 22. September 2022 lud das Staatsarchiv München zu einer Präsentation des Mitmachprojektes „Erfassung der Erbrechtsregister“ ein. Dieses Projekt gründet auf eine Kooperation zwischen Staatsarchiv und BLF.

Online: Wunder über Wunder: Mirakelbücher im Digitalen Archiv des Erzbistums München und Freising

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 27. Oktober 2022 - 18:30
Referent: 
Dr. Roland Götz, stv. Direktor von Archiv und Bibliothek des Erzbistums München und Freising

An vielen Orten des Erzbistums waren in der Barockzeit Gnadenbilder und Heiligenreliquien Ziel von Wallfahrten. Zahllose Menschen wandten sich dorthin in ihren Anliegen. Gläubige, die überzeugt waren, dass ihre Gebete wunderbar erhört wurden, meldeten dies den Geistlichen des Wallfahrtsortes - meist persönlich bei der gelobten Dankwallfahrt. Diese Geschichten wurden handschriftlich in den Mirakelbüchern aufgezeichnet und einmal im Jahr öffentlich von der Kanzel verkündet.

Kirchenbücher des Erzbistums Bamberg

Seit dem 03.06.2022 sind die Kirchenbücher des Erzbistums Bamberg bei "Matricula" (https://data.matricula-online.eu/de/) online einsehbar.

Neuindexierung der online gestellten Kirchenbücher des Bistums Augsburg

Groß war die Freude, als die Kirchenbücher der 904 Pfarreien des Bistums Augsburg bei Matricula kostenlos unter dem Dach von ICARUS online gestellt wurden. Um die Benutzerfreundlichkeit zu optimieren, hat der Förderverein ICARUS4all zusammen mit der Bezirksgruppe Schwaben des BLF ein Crowdsourcing-Projekt gestartet, um den Zugriff auf die Startseiten der einzelnen Matrikeltypen in den Kirchenbüchern mit einem Klick zu erreichen.

1.000.000 Sterbebilder in der BLF-Sterbebilder-Datenbank

SterbebilderJubiläumsstimmung beim Projektteam des BLF - Ein Beispiel ehrenamtlichen Engagements

Sterbebilder waren immer ein Abbild der Volksfrömmigkeit, der Erinnerungskultur des jeweiligen Zeitgeistes und unterlagen stets auch dem Wandel. Sehen Sie hierzu bei Interesse den lehrreichen Vortrag von Werner OlligEin papierenes Epitaph – das Sterbebild im Wandel der Zeit“ auf dem YouTube-Kanal des BLF.

Während heute ein Foto des Verstorbenen nahezu Standard ist, war das früher eher selten. Und trotzdem ist das Sterbebild für den Familienforscher ein besonderes Dokument, weil es ein besonderes Dokument zu einer Person in seiner Familiengeschichte erzählt. Die Beliebtheit zeigt sich alleine schon daran, dass Mitglieder jährlich ca. 1000 Sterbebilder bei dem Projektteam des BLF abrufen, die zum persönlichen Gebrauch angefordert werden können.

Das Bayerische Sterbebildprojekt des BLF hatte einen schwäbischen „Vorläufer“, der bereits 2005 parallel zum Bayerischen Friedhofsprojekt startete und bei dem nur die Daten auf den Bildern erfasst wurden. Ein erster Bestand wurde auf der BLF-DVD 2012 erstmals unter „Sterbebilder aus Schwaben“ mit 8700 Personendatensätzen aus 12 Einzelsammlungen veröffentlicht.

Online: 13. Niederbayern Stammtisch: Grundsteuerkataster - Eine wichtige Quelle bei der Hof- und Heimatforschung

Veranstaltungstermin: 
Mittwoch, 16. Februar 2022 - 19:00
Referent: 
Claudia Heigl

In ihrem Vortrag ging Frau Heigl auf die Einführung des Grundsteuerkatasters im Jahr 1808 ein. Sie erklärte dabei die verschiedenen Steuerarten sowie die Berechnungsgrundlagen. Der Historische Atlas von Bayern ist wichtiges Hilfsmittel in diesem Zusammenhang. Sie ging auf die Liquidationsprotokolle ein und legte dar, welche Informationen man aus ihnen ableiten kann.

Online: Familienforschung im Stadtarchiv Augsburg - Teil 2

Veranstaltungstermin: 
Mittwoch, 16. Februar 2022 - 19:00
Referent: 
Mario Felkl, Dipl.-Archivar im Stadtarchiv Augsburg

Nachdem das Stadtarchiv Augsburg vergangenes Jahr in Kooperation mit dem Bayerischen Landesverein für Familienkunde erstmals eine Einführung in die Familienforschung im Onlineformat präsentiert hat, gibt Mario Felkl heuer mit einem Fortsetzungsteil Anregungen für die Recherche in weiteren spannenden Quellenbeständen vom Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert.

Zufallsfunde in der Familienforschung

Zuweilen sind in ortsbezogenen genealogischen Quellen (z. B. in Kirchenbüchern) Angaben zu Personen enthalten, die nicht aus diesem Ort stammen (Ortsfremde). Diese Angaben werden als Zufallsfunde bezeichnet.

Dies betrifft z. B. Personen, die abgewandert sind oder die aufgrund ihres Berufes umhergezogen sind.

Solche Angaben können für Familienforscher sehr wichtig sein, um über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen.

Zur systematischen Erfassung und Recherche gibt es folgende Möglichkeiten:

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