Suche nach Terminen
Bibliotheksöffnung und Workshop 14 - 17 Uhr
Allgemeine Beratung, Leseübung/Lesehilfe, Internetforschung, Sterbebildscannen, genealogische Software
Das Bibliotheksverzeichnis für die „Schwaben-Bibliothek“ und für die „Landesbibliothek“ finden Sie hier. Bitte die gewünschten Bücher vorher per Kontakformular bestellen.
- 600 Aufrufe
Augsburg: historische Aufzeichnungen bei FamilySearch
Das Stadtarchiv Augsburg beherbergt umfangreiche Bestände für die Familienforschung in Augsburg. Mittlerweile sind viele wichtige Quellen für die Personenstandsforschung vom Mittelalter bis zur Neuzeit digitalisiert und online bei FamilySearch zu finden.
Frau Missel erläutere zunächst, was „FamilySearch“ bedeutet und warum die „Kirche der Heiligen der letzten Tage“ bereits in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts Kirchenbücher und Archivbestände digitalisiert (bzw. damals abfotografiert) hat. Genaueres kann man im GenWiki nachlesen.
Auf der Seite von FamilySearch lässt man sich zunächst kostenfrei registrieren und legt selbst den Nutzernamen und das Passwort fest. Unter dem Button „Suchen“ findet man den Unterpunkt Katalog. Nach der Eingabe eines Ortes, in diesem Fall Augsburg, klickt man am besten noch an „Online“ dann erhält man nur die online zur Verfügung stehenden Unterlagen. Das ist nicht wenig, von Archives über Kirchenbücher, Civil registration, Emigration bis zu Public records. Thema heute sind die Zivil-Unterlagen. Hier findet man acht Untergruppen, die die Referentin Punkt für Punkt erläutert. Die Geburtsscheine sind eine sehr gute Alternative, wenn beispielsweise die Kirchenbücher nicht mehr vorliegen. Ebenso verhält es sich mit den Todesfällen und den Leichenbeschauscheinen. Die Daten sind chronologisch sortiert und es gibt2keine Register. Es bedeutet also, man muss die Unterlagen durchblättern. Interessant sind bei den Totenscheinen die Angabe der Todesursache und des Wohnortes, ferner beginnen sie bereits 1810. Bei den Wohnorten stößt man auf die alten „Literabezeichnungen“. Darauf wird später noch näher eingegangen. Ein besonderer Bestand sind die Zivilstandsregister ab 1463. Die Heiratsconsens-Gesuche zeigen sehr deutlich, dass es nicht so einfach war, eine Heiratserlaubnis zu erhalten, man brauchte zahlreiche Unterlagen. Noch mehr war bei der Ansässigmachung nötig, mitunter stößt man dort auch auf Eheverträge und Heirats-Indexe. Zuletzt ging es um die Grundbuchauszüge. Hierfür werden die Litera-Bezeichnungen benötigt. Die Stadt wurde in Bereich A, B, C usw. eingeteilt und dann die Häuser durchnummeriert. Dieses System kam irgendwann aber an seine Grenzen und man begann mit den Straßenbezeichnungen und Hausnummern. Wo finde ich das Haus, das früher A 107 hieß, heute. Diese Gegenüberstellung früher und heute findet man im GenWiki. Einige Beispiele aus den Grundbuchauszügen verknüpft mit einer Familie zeigte die Referentin anhand der „Kirner-Geschichte“, einer aus Neuburg a.d. Donau gekommene Familie mit Schlossermeistern und Erfindern.Zuletzt zeigte Frau Missel Schritt für Schritt die Onlineregistrierung.
- 785 Aufrufe
22. Großes Stammtischtreffen in Ellzee 2026
Das große Stammtischtreffen fand am 18. April 2026 ab 10.00 Uhr in der Kreisheimatstube Stoffenried, Schwaningerstr. 18 und 20, 89352 Ellzee statt.
Anwesend waren 29 Forscher/-innen aus 4 Nationen (Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein) von 8 DAGV-Mitgliedsvereinen (BLF, IGAL, CompGen, AFAG, VFKBW, Icarus4all, ÖFR, AKdFF) und 9 Ahnenforscher-Stammtischen (Stammbaumtisch Nordschwaben, Stammtisch Augsburg Land, Stammtisch Schrobenhausener Land, Stammtisch Unterallgäu, Stammtisch Ostallgäu, Stammtisch Kempten, Stammtisch Günzburg, Stammtisch Württembergisches Allgäu, Stammtisch Ulm/Neu-Ulm).
Kreisheimatpflegerin Frau Mettenleiter-Strobel hieß die Forschergruppe sehr herzlich in der Kreisheimatstube willkommen. Manfred Wegele, der Vorsitzende des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde und Leiter der Bezirksgruppe Schwaben sowie des Stammbaumtisches-Nordschwaben, begrüßte alle anwesenden Familienforscher/-innen recht herzlich. Er sprach kurz über die Entstehung dieses jährlichen Forschertreffens im Jahre 2002 und die bisherigen Veranstaltungen. Hauptzweck sei es, sich in freundschaftlicher Atmosphäre zu treffen, um Erfahrungen und Informationen auszutauschen und gemeinsame Projekte auszuloten. So ging auch dieses Jahr eine offizielle Einladung an die 15 DAGV-Vereine des Südens (inkl. Österreich und Schweiz) und die zahlreichen Stammtische. Kurzfristig mussten einige absagen. Anschließend gab der Organisator des Treffens, Anton Seitz, Leiter des Stammtisches Günzburg, den Tagesablauf bekannt.
Jeder Teilnehmer stellte sich und sein Forschungsgebiet vor.
Bis zum Mittagessen stellte Sabine Scheller das Arolsen-Archiv und die Karteikarten der NSDAP online per Beamer vor; in den bereitgestellten Dublettenkisten der BLF-Bibliothek konnte gestöbert werden.
Gerald Meier aus Liechtenstein hat alle „Liechtensteiner“ in einer Datenbank zusammengefasst und online gestellt https://familienforschung.li/. Man kann bequem nach Namen suchen.
Nach dem Mittagessen ging es durch das Gelände der Kreisheimatstube von Stoffenried. Die Kreisheimatpflegerin Frau Mettenleiter-Strobel erläuterte uns die Entstehung des Museumsgeländes. Es war früher der Schulhof und der Sportplatz der alten Schule. Auf Initiative von Dr. Georg Simnacher wurden zwei Sölden Anfang der 80er Jahren umgesetzt. Das Pfründhäusel stammt aus Hohenraunau und die andere Sölde stand früher in Oberwiesenbach. Die beiden Häuser wurden vorsichtig abgetragen und in Stoffenried wieder aufgebaut. Ebenso verfuhr man mit einem „Sailerbahnhaus“ von Langenhaslach. Auch eine alte Braustätte im ehemaligen Kuhstall war zu besichtigen. Noch heute wird dort von Michaeli bis Georgi gebraut und das Bier kann man bei Veranstaltungen bestellen.
1991 konnte das Neher-Bader-Anwesen erworben werden und bereichert nun das Gelände um ein Baders-Stüble und einer winzigen Sailerwerkstatt unter dem Dach. Die besichtigte Sölde wurde mit Mobiliar ausgestattet, so dass es heute den Stand von ca. 1880 bis 1910 zeigt. Viele Ausstellungsstücke sind den Teilnehmern noch gut bekannt. Die einzelnen Räume wurden besichtigt und die Besonderheiten erklärt. Ein Raum zeigt „alte Schachteln“, also Span- und Papierschachteln. Der Bau einer Spanschachtel ist nicht so ganz einfach. Das Museum hat sehr viele Angebote, nicht nur für Kinder: Von Wolle spinnen, Waffeln backen auf einem alten Kohleherd, Bierbrauen, Kräuterkurse, Dampfnudelbackkurs bis zu Krippenfiguren schnitzen. Regelmäßig gibt es auch Veranstaltungen wie den Musikantenstammtisch.
Herr Wegele dankte der Kreisheimatpflegerin Frau Mettenleiter-Strobel für die sehr kompetente, engagierte und lebendige Führung.
Der Nachmittag stand bei Kaffee und Kuchen zum Informations- und Erfahrungsaustausch zur Verfügung.
Übersicht der Großen Schwäbischen Forscherstammtische
- 775 Aufrufe
Bibliotheksöffnung und Workshop 14 - 17 Uhr
Allgemeine Beratung, Leseübung/Lesehilfe, Internetforschung, Sterbebildscannen, genealogische Software
Das Bibliotheksverzeichnis für die „Schwaben-Bibliothek“ und für die „Landesbibliothek“ finden Sie hier. Bitte die gewünschten Bücher vorher per Kontakformular bestellen.
- 585 Aufrufe
München: Kriegsgefangenschaft im Ersten Weltkrieg - Forschung und Quellen
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Situation der Kriegsgefangenschaft aller handelnder Nationen im Ersten Weltkrieg und gibt Hinweise auf Quellen zur Forschung.
- 874 Aufrufe