Digitalisierung/Scannen, Digitalisate

Neuzugänge in der digitalen Bibliothek

Im öffentlichen Bereich der digitalen Bibliothek des BLF sind in letzter Zeit folgende Digitalisate neu hinzugekommen:

Aktuelles vom Scan-Projekt "Schul-Jahresberichte" - über 3400 Digitalisate online

In der letzten Zeit wurden wieder zahlreiche gescannte Schul-Jahresberichte des BLF-Scan-Projektes online gestellt. Hier nun der aktuelle Stand: Bis Januar 2026 wurden von den fünf fleißigen Projektteilnehmern (Anton Zott, Karlheinz Eckmeier, Margret Ottner, Sabine Scheller und Manfred Wegele) bereits über 4000 Schul-Jahresberichte mit insgesamt rund 147.000 Seiten eingescannt. Dabei sind Schulen aus 146 Städten berücksichtigt.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden nur Schul-Jahresberichte mit Jahrgang 1930 oder älter auf der BLF-Homepage zur Verfügung gestellt, so dass dort nun über 3400 Schul-Jahresberichte im PDF-Format verfügbar sind. Ein neuer Meilenstein!

Augsburg: historische Aufzeichnungen bei FamilySearch

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 9. April 2026 - 19:00
Referent: 
Marie-Luise Missel

Das Stadtarchiv Augsburg beherbergt umfangreiche Bestände für die Familienforschung in Augsburg. Mittlerweile sind viele wichtige Quellen für die Personenstandsforschung vom Mittelalter bis zur Neuzeit digitalisiert und online bei FamilySearch zu finden.

Frau Missel erläutere zunächst, was „FamilySearch“ bedeutet und warum die „Kirche der Heiligen der letzten Tage“ bereits in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts Kirchenbücher und Archivbestände digitalisiert (bzw. damals abfotografiert) hat. Genaueres kann man im GenWiki nachlesen.

Auf der Seite von FamilySearch lässt man sich zunächst kostenfrei registrieren und legt selbst den Nutzernamen und das Passwort fest. Unter dem Button „Suchen“ findet man den Unterpunkt Katalog. Nach der Eingabe eines Ortes, in diesem Fall Augsburg, klickt man am besten noch an „Online“ dann erhält man nur die online zur Verfügung stehenden Unterlagen. Das ist nicht wenig, von Archives über Kirchenbücher, Civil registration, Emigration bis zu Public records. Thema heute sind die Zivil-Unterlagen. Hier findet man acht Untergruppen, die die Referentin Punkt für Punkt erläutert. Die Geburtsscheine sind eine sehr gute Alternative, wenn beispielsweise die Kirchenbücher nicht mehr vorliegen. Ebenso verhält es sich mit den Todesfällen und den Leichenbeschauscheinen. Die Daten sind chronologisch sortiert und es gibt2keine Register. Es bedeutet also, man muss die Unterlagen durchblättern. Interessant sind bei den Totenscheinen die Angabe der Todesursache und des Wohnortes, ferner beginnen sie bereits 1810. Bei den Wohnorten stößt man auf die alten „Literabezeichnungen“. Darauf wird später noch näher eingegangen. Ein besonderer Bestand sind die Zivilstandsregister ab 1463. Die Heiratsconsens-Gesuche zeigen sehr deutlich, dass es nicht so einfach war, eine Heiratserlaubnis zu erhalten, man brauchte zahlreiche Unterlagen. Noch mehr war bei der Ansässigmachung nötig, mitunter stößt man dort auch auf Eheverträge und Heirats-Indexe. Zuletzt ging es um die Grundbuchauszüge. Hierfür werden die Litera-Bezeichnungen benötigt. Die Stadt wurde in Bereich A, B, C usw. eingeteilt und dann die Häuser durchnummeriert. Dieses System kam irgendwann aber an seine Grenzen und man begann mit den Straßenbezeichnungen und Hausnummern. Wo finde ich das Haus, das früher A 107 hieß, heute. Diese Gegenüberstellung früher und heute findet man im GenWiki. Einige Beispiele aus den Grundbuchauszügen verknüpft mit einer Familie zeigte die Referentin anhand der „Kirner-Geschichte“, einer aus Neuburg a.d. Donau gekommene Familie mit Schlossermeistern und Erfindern.Zuletzt zeigte Frau Missel Schritt für Schritt die Onlineregistrierung.
 

Aktuelles vom Scan-Projekt "Schul-Jahresberichte"

In der letzten Zeit wurden wieder zahlreiche gescannte Schul-Jahresberichte des BLF-Scan-Projektes online gestellt. Hier nun der aktuelle Stand: Bis Dezember 2024 wurden von den fünf fleißigen Projektteilnehmern (Anton Zott, Karlheinz Eckmeier, Margret Ottner, Sabine Scheller und Manfred Wegele) bereits über 3500 Schul-Jahresberichte mit insgesamt 130.000 Seiten eingescannt. Dabei sind Schulen aus 95 Städten berücksichtigt.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden nur Schul-Jahresberichte mit Jahrgang 1930 oder älter auf der BLF-Homepage zur Verfügung gestellt, so dass dort nun über 3000 Schul-Jahresberichte im PDF-Format verfügbar sind. Ein neuer Meilenstein!

Aktuelles vom Scan-Projekt "Schul-Jahresberichte"

Auch im Bereich des BLF-Projektes Schul-Jahresberichte hat sich wieder einiges getan: Bis zum Anfang Januar 2024 wurden von den fünf fleißigen Projektteilnehmern bereits über 3500 Schul-Jahresberichte mit insgesamt 125.000 Seiten eingescannt.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden nur Schul-Jahresberichte mit Jahrgang 1925 oder älter auf der BLF-Homepage zur Verfügung gestellt, so dass dort nun 2726 Schul-Jahresberichte mit insgesamt 104.334 Seiten im PDF-Format verfügbar sind.

Digitalisierung von Quellen / digitale Bibliothek des BLF

Es werden geeignete genealogische Quellen, die in Papierform vorliegen (insbesondere aus den Bibliotheken des BLF) eingescannt und online verfügbar gemacht (digitale Bibliothek des BLF).

Bei der Auswahl der zu digitalisierenden Quellen sind die rechtlichen Rahmenbedingungen (insbesondere Urheberrecht) zu beachten.

Die Onlinestellung erfolgt entweder für die Allgemeinheit oder im geschlossenen Mitgliederbereich auf https://www.blf-online.de.

Vorgaben zum Scannen von Sterbebildern

Beim Einscannen von Sterbebildern für das Bayerische Sterbebilderprojekt sind die folgenden Vorgaben verbindlich anzuwenden (bitte drucken Sie sich diese Seite ggf. aus):

Ahnenforschung online am Beispiel Ancestry.de

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 5. April 2007 - 0:00
Referent: 
Rasmus Neikes

Herr Neikes erläutert seine Aufgaben bei Ancestry.de. Die Firma kommt aus dem Verlagswesen und hat den Hauptsitz in Amerika. Bisher wurden mehr als 5 Milliarden Namen in 23.000 Datenbanken erfasst, hauptsächlich in den USA, Großbritannien, Australien und Kanada.

Im letzten Jahr begannen die Digitalisierungen in Deutschland. Die Staatsarchive in Bremen und Schwerin stellen Material zur Verfügung. So stehen Auswanderungsakten, das Bremer Seeleuteregister, Bremer Musterungslisten oder die Hamburger Passagierlisten zur Verfügung.

RSS - Digitalisierung/Scannen, Digitalisate abonnieren