Vortrag, Referat

Hybrid-Vortrag: Augsburg: 95 Jahre BLF Schwaben – die Geschichte der Bezirksgruppe

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 4. November 2021 - 19:00
Referent: 
Manfred Wegele

Die Bezirksgruppe Schwaben des BLF wurde am 10.11.1926 ursprünglich als Ortsgruppe Augsburg des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde mit Sitz in München gegründet. Von 25 Gründungsmitgliedern wurde berichtet. Damals war es noch ein elitärer Zirkel, nichts für den einfachen Bürger.

Während der Nazi-Zeit gab es einen enormen Aufschwung, der Nachweis der arischen Abstammung war eine der Triebfedern. Doch während des Krieges kam das Vereinsleben total zum Erliegen, Familienforschung war verpönt, außerdem hatten die Leute andere Sorgen. Erst in den 1950er Jahren ging es wieder aufwärts.

Heute ist Familienforschung "en vogue", durch die zahlreichen Online-Angebote (Datenbanken, Kirchenbücher) wird der Wunsch vieler Menschen geweckt, mehr über die Familiengeschichte zu erfahren.

Gerade die Bezirksgruppe Schwaben bietet seit Jahren Interessenten umfangreiche Hilfe für die auftauchenden Fragen mit Workshops, aktiver Lesehilfe, einem abwechslungsreichen Vortragsprogramm usw. und ist immer wieder Vorreiter und Haupttriebfeder bei den gefragten Online-Projekten.

Auch die Kameradschaft und der große Teamgeist spielen bei der außerordentlichen Erfolgsgeschichte eine entscheidende Rolle. Auch die Unterstützung und Kooperation mit den zahlreichen Stammtischen, Archiven und Nachbarvereinen ist selbstverständlich. Zählte die Bezirksgruppe Schwaben im Jahre 2000 noch 160 Mitglieder, so sind es heute bereits 575. Seit etwa zwei Jahren ist sie mit Abstand die stärkste der vier Gruppierungen des Landesvereins mit insgesamt etwa 1440 Mitgliedern.

Hybrid-Vortrag: Augsburg: Ein papierenes Epitaph - das Sterbebild im Wandel der Zeit

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 7. Oktober 2021 - 19:00
Referent: 
Werner Ollig

Herr Ollig sammelt seit Jahren Sterbebilder und befasste sich auch mit deren Geschichte. Er vergleicht sie zunächst mit Epitaphen. Der Ursprung der heutigen Gedenkbilder sind die Totenroteln, die von Kloster zu Kloster geschickt wurden, um die Mitbrüder über den Tod eines Mönches oder einer Nonne zu informieren. Die Totenrotel v. Abt Vitelis aus dem Jahre 1122 ist beachtliche 9,5 m lang. Die Totenroteln unterlagen im Laufe der Zeit einem starken Wandel, ein Beispiel aus dem Jahre 1716 besteht nur aus einem Blatt für einen Pater.

Online: Kataster als Forschungsquelle

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 1. Juli 2021 - 19:00
Referent: 
Holger Behnk

Holger Behnk präsentierte uns die vielfältigen Arten von Katastern, die im 19. Jahrhundert eingeführt wurden und zu einer völlig neuen Auflistung und Bewertung von Grundstücken geführt haben. Ziel war die Vereinheitlichung des Steuerwesens im Zuge der Landvermessung unter Anordnung des Staates. Holger Behnk zeigte an zahlreichen Originalquellen seines Heimatortes Petersthal die Aussagekraft der Schriftstücke für die Heimat- und Familienforschung auf

Hybrid: Facebook für die Ahnenforschung nutzen

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 10. Juni 2021 - 19:00
Referent: 
Melanie Lanz

Die Möglichkeiten der sozialen Netzwerke am Beispiel von Facebook. Viele nutzen sie bereits, manchen sind sie noch suspekt: die sozialen Medien wie Facebook, Instagram, Twitter & Co.

Wir haben uns die Möglichkeiten angesehen, wie wir Facebook & Co. für unsere Forschung nutzen können: Wer ist dort präsent und wie kann man miteinander kommunizieren? Welche Unterstützung bieten Gruppen und wie kann ich die richtige finden?

Aus Datenschutzgründen gibt es zum Vortrag keine Aufzeichnung.

Online-Vortrag: Kindersterblichkeit in den letzten Jahrhunderten

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 20. Mai 2021 - 19:00
Referent: 
Sabine Scheller

Im Laufe der Jahrhunderte ging die Kindersterblichkeit zurück. Viele Todesursachen gibt es in allen Jahrhunderten, die meisten können heute behandelt werden. Lebensumstände, Ernährung und Hygiene spielen eine große Rolle bei den Todesursachen. In dem Vortrag wurde auf einige Aspekte genauer eingegangen.

Online-Vortrag: Familienforschung für Anfänger, Teil 4

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 22. April 2021 - 19:00
Referent: 
Sabine Scheller

Die Reihe Ahnenforschung für Anfänger, vom Ahnenpass zur Ahnentafel, wurde fortgesetzt mit dem Thema "Wie bringe ich meine Forschungsergebnisse in Form?"

Es wurden drei Varianten vorgestellt: Ahnentafel, Ahnenbuch und Familienzeitschrift.

Der Vortrag wurde von folgenden Überlegungen geleitet: Was will ich machen? Für wen? In welcher Auflage? Selbst drucken oder drucken lassen? Was kostet der “Spaß”?

Online-Vortrag: Forschungsmöglichkeiten im Stadtarchiv Augsburg

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 8. April 2021 - 19:00
Referent: 
Mario Felkl

Wo liegen meine Wurzeln? Und welche Ereignisse in der Vergangenheit haben meine Familiengeschichte geprägt? Antworten auf diese Fragen finden sich häufig in den reichen Beständen kommunaler Archive. Das Stadtarchiv Augsburg veranstaltet deshalb schon in guter Tradition regelmäßig einen Einführungsabend zum Thema Familienforschung. In diesem Jahr fand die Veranstaltung im Online-Programm des BLF statt.

Online-Vortrag: Wo kann ich noch suchen, wenn ich nichts finde?

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 4. März 2021 - 19:00
Referent: 
Daniel Oswald

Ist die Herkunft der Vorfahren aus den Kirchenbüchern nicht zu ermitteln, und man findet keinerlei weiteren Hinweise zur Heimat dieser Familie, ist oft ein „toter Punkt“ entstanden. Wie kommt man darüber hinaus? In der Frühen Neuzeit gibt es weitere Suchansätze. Die Archive der weltlichen oder kirchlichen Herrschaften können für die weiteren Rechercheansätze zu Rate gezogen werden. Insgesamt bieten sie oft etwas mehr Informationen als nur die nackten Zahlen und Orte der Vorfahren.

Online-Vortrag: Ahnenforschung im Internet, Teil 1

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 18. Februar 2021 - 19:00
Referent: 
Sabine Scheller

Sabine Scheller setzte den Grundlagenkurs Familienforschung fort, indem sie aus dem riesigen Online-Angebot einige wichtige Portale auswählte. Zum einen sind es genealogische Hilfsprogramme und Hilfsmittel, zum anderen ist es auch der Zugriff auf Bücher und Zeitschriften oder andere Suchportale, der zu überraschenden Treffern führen kann.

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