Dr. Ulrike Hofmann, Archivarin im Stadtarchiv München
Frau Dr. Hofmann erklärte die umfangreiche, interessante Arbeit des Stadtarchivs und führte uns durch einen Teil der Archivräume. Unter anderem wurden uns Beispiele der Meldekarten der Militärregierung nach Ende des 2. Weltkrieges und Einwohnermeldebögen gezeigt.
Nach der Anreise mit dem Bus besuchten wir in Memmingen die Bayernausstellung „Projekt Freiheit – Memmingen 1525“, die aus Anlass des 500. Gedenkens der "Zwölf Artikel" vom Haus der Bayerischen Geschichte und der Stadt Memmingen gemeinsam veranstaltet wurde. Die Ausstellung nahm den März 1525 in den Blickpunkt. Die Bauern begehrten auf und Memmingen geriet in den Blickpunkt der Geschichte.
Am 12. Oktober 2024 trafen sich im Haus der Vereine, im ehemaligen Wirtshaus "Kreuzwirt“ in Monheim, 30 Forscher zum traditionellen Nordschwäbisch-Mittelfränkischen Familienforschertreffen, welches erstmals vor 28 Jahren im Jahre 1996 in Oettingen stattfand, zum Erfahrungs- und Informationsaustausch. Manfred Wegele, BLF-Vorsitzender, übernahm wie immer die Begrüßung der Teilnehmer und die Moderation der Veranstaltung. Er dankte Gerhard Beck (u.a. Archivar der Fürstl. Archive Harburg, Autor von ca.
Nachdem immer mal wieder die Frage nach einem Ausflug kam, organisierten wir eine Führung im Freilichtmuseum Illerbeuren. Den Auftakt machte ein gemeinsames Mittagessen im Gromer-Hof neben dem Museum. 25 Forscher trafen sich danach zur Führung.
Das Donauschwäbische Zentralmuseum in der Schillerstr. 1 von Ulm zeigt in 13 Abteilungen die Auswanderungen der letzten 300 Jahre. Eine große Rolle spielten dabei die „Ulmer Schachteln“, ein Ein-Weg-Boot für die Waren- und Passagierbeförderung. Die Fahrten Donauabwärts transportierten wöchentlich Waren und Personen nach Regensburg, Passau, Linz, Wien, Budapest oder bis Belgrad.
In Kooperation mit dem Heimat- und Brauchtumsverein „DER BOTe“ besichtigten 29 Interessenten die Ausstellung „Moderne Puppenmöbel von Bodo Hennig 1950-2000“ im Museum Oberschönenfeld mit Puppenhäusern, winzigen Christbäumen. „Krippen“ zeigen sieben zeittypische Räume aus fünf Jahrzehnten in Originalgröße. Wir tauchten ein in eine bunte Vergangenheit, orange Möbel und Wände, grüne Sanitärgegenstände, aber auch Barbie & Co. waren Thema der Ausstellung.
Archivar Dr. Georg Köglmeier, führte ca. 25 interessierte Personen durch die engen Räumlichkeiten. Nach einer kurzen Einführung in die Archivordnung und das Archivrecht konnten wir verschiedene historische Urkunden sehen, so zum Beispiel eine Urkunde mit der Bestätigung von Marktrechten für Abbach von 1629, ausgestellt von Kurfürst Maximilian I.
Die Bezirksgruppe Niederbayern unternahm eine Exkursion zur Gedenkstätte in Mainkofen. Dieser Besuch ermöglichte uns, sich tiefgehend mit der Geschichte der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt auseinanderzusetzen, die im 20. Jahrhundert zum Schauplatz nationalsozialistischer Verbrechen an psychisch kranken und behinderten Menschen wurde.
Bei sonnigem, warmem Spätsommerwetter trafen sich die Mitglieder der Bezirksgruppe Niederbayern zum diesjährigen Ausflug in die Glasmacherstadt Zwiesel im Bayerischen Wald. Schon auf dem Parkplatz herrschte große Freude, als sich einige Ahnenforscher zum ersten Mal persönlich begegneten – genau so soll es sein! Das Kennenlernen Gleichgesinnter ist schließlich von entscheidender Bedeutung für den Aufbau eines Netzwerks.