Dr. Richard Winkler, Stv. Leiter des Bayerischen Wirtschaftsarchivs; Harald Müller, MA, wissenschaftlicher Mitarbeiter des BWA
Träger des 1994 gegründeten Bayerischen Wirtschaftsarchivs (BWA) sind die bayerischen Industrie- und Handelskammern. Das BWA verwahrt historisch bedeutsame Originaldokumente aus dem Wirtschaftsleben Bayerns. Neben den Archivbeständen der IHKs sind dies auch Unterlagen von Vereinen oder Verbänden der Wirtschaft sowie von traditionsreichen Unternehmen.
Darüber hinaus unterhält des BWA umfangreiche Sammlungen: Geschäftsberichte, Festschriften, Firmenbriefbögen, Plakate, Werbeschriften, Kataloge, Fotos.
Auf dem Gipfelplateau des Bogenbergs ragt weithin sichtbar der Turm der Wallfahrtskirche auf, die als die älteste Marienwallfahrtskirche Bayerns gilt. Der Bogenberg war zudem Sitz der Grafen von Windberg-Bogen – einem bedeutenden Adelsgeschlecht unserer Region im Hochmittelalter. Ludmilla, die verwitwete Gräfin von Bogen, heiratete 1204 den Wittelsbacher Herzog Ludwig den Kelheimer. Nach dem Aussterben der Bogener Grafen im Jahre 1242 übernahmen die Wittelsbacher das Land und mit dem Wappen das heute bekannte Rautenmuster Bayerns.
Das Staatsarchiv Landshut wurde in den letzten Jahren neu erbaut. Daher erschien es notwendig, sich über das neue Staatsarchiv zu informieren. Die Führung übernahmen Frau Dr. Monika Franz und Herr Dr. Schmidt. An der Führung beteiligten sich 24 Mitglieder und Gäste. Nach einer kurzen Einführung in Aufgaben, Standorte, Bestände, Organisation und Forschungs-möglichkeiten in den Staatsarchiven wurden die Arbeitsplätze der Archivmitarbeiter und die der Forscher vorgestellt. Interessanter für die Teilnehmer war dann der Gang durch die Magazine mit ausgewählten Stationen.
Wie schon beim Ausflug im Juli fuhr der vollbesetzte Bus bei Regen in München los. Als wir beim Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg, dem Ausstellungsort, ankamen, hatte sich das Wetter aber deutlich gebessert. Nach dem Mittagessen im Museumsrestaurant besuchten wir in zwei Gruppen die Ausstellung, die hinsichtlich ihrer Exponate mit der vorausgegangenen Ausstellung in Prag zu 80 Prozent identisch ist.
Der Leiter begrüßt 60 Teilnehmer (12 Gäste) und Herrn Dipl.-Archivar Wolfgang Fronhöfer vom Archiv der Diözese Passau, sowie die Referentin des Fachvortrages am Nachmittag, Frau Cornelia Landsdorfer.
Am 15. Oktober 2016 trafen sich im Gasthaus „Goldener Löwe“ in Wallerstein in Schwaben 29 Familienforscher zum 21. Nordschwäbisch-Mittelfränkischen Familienforschertreffen. Manfred Wegele übernahm wie immer die Begrüßung der Teilnehmer und die Moderation der Veranstaltung. Er dankte Herrn Gerhard Beck, dem Initiator der Treffen, für sein jahrelanges Engagement.
Bei strömendem Regen starteten wir zu unserem Vereinsausflug nach Kloster Aldersbach im Passauer Land. Als wir aber das seit der Säkularisation aufgelassene Zisterzienserkloster nach etwa zwei Stunden Busfahrt erreichten, schien wieder die Sonne, und wir konnten sogar im Freien zu Mittag essen. Zuvor machten wir eine Führung durch die Klosterkirche, die zu einer der schönsten Marienkirchen in Bayern zählt. Nach mehrmaligen Umbauten erhielt sie 1720 ihr endgültiges barockes Aussehen. Die Gestaltung des Innenraums erfolgte durch die Gebrüder Asam.
Der Wandel Giesings vom Bauerndorf am Berg, d.h. am Hochufer im Osten der Isar, zur stark bevölkerten Arbeitervorstadt begann Mitte des 19. Jahrhunderts durch das rasante Wachstum Münchens. In der Auenlandschaft und auf den Weideflächen unterhalb des Berges (im heutigen Untergiesing) entstanden, dicht gedrängt Herbergshäuser und u.a. die "Birkenau", eine einförmige Kleinsthaussiedlung mit ca. hundert ebenerdigen Bauten, die inzwischen meistens größeren Mietshäusern weichen mussten.