Die Seelenbeschreibungen im unteren Hochstift Eichstätt 1741/1742
1741 und 1742 wurden für das Hochstift Eichstätt "Seelenbeschreibungen" erstellt. Diese gelten als eine frühe Form der Volkszählung. Sie enthalten Angaben zu allen in den Häusern der jeweiligen Ortschaft lebenden Personen einschließlich Kinder aus früheren Ehen, Dienstboten und Insassen mit Namen und Alter. Bei Dienstboten wird zusätzlich die Herkunft, bei Insassen die Erwerbsquelle angegeben.
Die Seelenbeschreibungen wurden in mehreren Teilen erstellt, drei blieben erhalten. Deren Transkriptionen finden Sie in der Digitalen Bibliothek des BLF:
Verhörsprotokolle des Marktes Pförring für die Jahre 1616-1622, 1627-1628 und 1686-1694
Für Pförring bedeutete die Verleihung des Marktrechts im Jahre 1318 nicht nur das Recht, Märkte abhalten zu dürfen, sondern vor allem, die Niedergerichtsbarkeit ausüben zu können. Die Niedergerichtsbarkeit befasste sich in der Regel mit geringeren Delikten des Alltags, die mit Geldbußen oder leichteren Leibstrafen sühnbar waren; damit sind die kleinen Streitigkeiten der Bürger untereinander genauso gemeint wie die Protokollierung von Grundstücksgeschäften.
Josef Auer hat vor etlichen Jahren eine Transkription des Pfarrbuches der Pfarrei Eitensheim erstellt.
Das Pfarrbuch enthält Angaben zu Einnahmen und Ausgaben des Pfarrers bzw. der Pfarrei sowie Aufzeichnungen zu allgemeinen Vorgängen in der Pfarrei. Das Pfarrbuch enthält KEINE genealogischen Aufzeichnungen, also keine Taufen, Heiraten oder Sterbefälle. Dennoch sind Personen genannt, z.B. Zehnt- und Zinspflichtige mit den jeweiligen Abgaben, Spender für wohltätige Sammlungen, Stifter von Messen, usw.
Das Ortsfamilienbuch wurde ca. 2015 von Josef Auer erstellt. Er hat sich dabei auf den Zeitraum vor 1808/1811 konzentriert, da die Matrikelbücher aus dieser Zeit schwerer zu lesen sind, als die neueren Bücher. Er hofft, dass er damit vielen Forschern die Arbeit erleichtert.
Wer selbst in den Matrikelbüchern von Eitensheim forschen will, findet hierzu hilfreiche Erläuterungen und Tipps im Anhang dieses Ortsfamilienbuches.
Brauer und Wirte in Eichstätt vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart
Helmut Reis hat im Verlauf von 30 Jahren zahlreiche Häuserbücher geschrieben, von denen viele veröffentlicht wurden oder die in andere heimatkundliche Arbeiten eingeflossen sind. Die vier Bände zum Häuserbücher Eichstätt hat er dem BLF zur Veröffentlichung überlassen. Sie sind in der Digitalen Bibliothek abrufbar.
Als Ergänzung dazu ist diese Ausarbeitung zu sehen.
Bis heute existiert in der römisch-katholischen Kirche der Zölibat. Werdende Priester geloben bei ihrer Weihe eine vollkommene und immerwährende sexuelle Enthaltsamkeit. Doch das seit dem Zweiten Laterankonzil in Rom (1139) weltweit verbindliche Gelübde wird nicht immer eingehalten.
Häuser der Eichstätter Vorstädte, ihre Besitzer und Bewohner
Helmut Reis hat im Verlauf von 30 Jahren zahlreiche Häuserbücher geschrieben, von denen viele veröffentlicht wurden oder die in andere heimatkundliche Arbeiten eingeflossen sind. Als Magdalena Schick, die sich Jahrelang mit der Erforschung der Haus- und Sozialgeschichte Eichstätts befasst hat, im Jahr 2000 unter dem Titel „Jenseits der Brücke“, ein Buch über die sogenannte Spitalvorstadt, das Gebiet der alten Litera G, veröffentllichte, hat Helmut Reis das Buch intensiv studiert. Ebenso den Nachfolgeband „von Tor zu Tor“, der sich mit der Kern- bzw.
Der Verfasser arbeitete seit Jahren an einer ausführlichen Familiengeschichte aller Pflanzl : Pflänzel und war zu diesem Zweck mit vielen Namensträgern persönlich oder brieflich in Kontakt. Der Erfolg seiner Bemühungen war bei den einzelnen Linien, die sich allmählich herausgeschält haben, sehr verschieden. Während es ihm bei den einen möglich war, Stammbäume aufzustellen, die Jahrhunderte zurückreichen, konnte er bei den anderen über die ersten Feststellungen kaum hinauskommen. Zu einigen Sippengenossen fehlten ihm überhaupt jede Beziehung.
4 Generationen Oberlindober - Aus der Geschichte des Freisinger Bürgertums
Die Oberlindober stammen aus Oberlindau bei Hopfgarten, Pfarrei Kundl, in Tirol. Die zweite Generation, Johann Jakob, verlegte den Familiensitz dann nach Innsbruck, wo er geschäftlich sehr aktiv war. Sein Bruder Johann zog nach Berchtesgaden und schon zwei Jahre später nach Freising. Hier lebten seine Familie und sene Nachkommen über viele Jahrzehnte.Die Oberlindober waren immer auch in öffentlichen Ämtern aktiv, so dass sie einen hohen Bekanntheitsgrad hatten.