Seelenbeschreibungen Hochstift Eichstätt
1741 und 1742 wurden für das Hochstift Eichstätt "Seelenbeschreibungen" erstellt. Diese gelten als eine frühe Form der Volkszählung. Sie enthalten Angaben zu allen in den Häusern der jeweiligen Ortschaft lebenden Personen einschließlich Kinder aus früheren Ehen, Dienstboten und Insassen mit Namen und Alter. Bei Dienstboten wird zusätzlich die Herkunft, bei Insassen die Erwerbsquelle angegeben.
Die Seelenbeschreibungen wurden in mehreren Teilen erstellt, drei blieben erhalten. Deren Transkriptionen finden Sie in der Digitalen Bibliothek des BLF:
Band 1 umfasst die Landvogtei:
Der Bestand "Hochstift Eichstätt Literalien HEL 158" des Staatsarchivs Nürnberg enthält die Seelenbeschreibung vom Jahr 1741 der zum Landvogteiamt des Hochstifts Eichstätt gehörigen Dorfschaften und Einöden - mit Ausnahme weniger domkapitlischer oder klösterlicher Orte - nach folgendem Muster sortiert: ganze Bauern, halbe Bauern, Köbler, Söldner, Leerhäusler, Gemeinhäuser.
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