Michael Oberndorfner, Mitglied der BLF-Bezirksgruppe Oberbayern
Der Vortrag von Michael Oberndorfner zeigte die Lage des Wasenmeisteranwesens mit der Hausnummer 56 in Unterpeissenberg (heute 82380 Peissenberg) und seine Entwicklung von ca. 1800 bis zur Auflösung des Anwesens ca. 1900. Anhand von Matrikel-, Landgerichts- und Katasterdaten wurde die Familiengeschichte und die Veränderung des Anwesens, sowie des Gewerbes erläutert. Damit ließen sich dann auch Rückschlüsse auf die soziale Einbindung der Wasenmeister und deren Veränderung im 19. Jhd. ziehen.
Herr Wegele sprach über die Geschichte des Archivs. Dem BLF wurde von der Stadt Regensburg das Korb´sche Sippenarchiv zum Kauf angeboten. Es handelt sich um 93 Karteikästen und zahlreiche Negativ-Streifen zu den Seifert’schen Stammtafeln. Es wurden Bilder vom Transport der Karteikästen kurz vor Weihnachten von Regensburg nach Augsburg gezeigt.
Im Jahre 2015 feierte Gerd Müller, der populärste deutsche Fußballer aller Zeiten, „der Bomber der Nation“, seinen 70. Geburtstag. Viele Rückblicke und Dokumentationen im Fernsehen und in der Presse berichteten darüber. Auch heuer bei der Fußball-EM in Deutschland war er wieder großes Thema.
Michael Mautner hat sich ausgiebig mit dem Leben und Schaffen von Philipp Weichand (Schauspieler, Schriftsteller, Unterhaltungskünstler) beschäftigt. Seine Erkenntnisse stellt er in diesem Vortrag vor.
Josef Auer hat alle betreffenden Hexenprozessakten aus verschiedenen Archiven kopiert und transkribiert. Welche Erkenntnisse er daraus über die Eichstätter Hexenprozesse gewann, war Inhalt des Vortrages.
Frau Uschi Ullrich stellte ihre mütterliche Linie der Familie Fahrnholz im Raum Regensburg dar. Kurzweilig, spannend und anschaulich erzählte sie von ihren Forschungsergebnissen. Mit einer tagesaktuellen Information aus dem Landesarchiv Niederösterreich konnte sie belegen, dass ihr Spitzenahne Hannß Fahrnholz aus Niederösterreich stammte und um 1680 nach Karlstein kam. Zu diesem Vortrag fanden sich einige „Fahrnhölzer“ aus der Region ein, zu denen die entsprechenden Verbindungen in den jeweiligen Stammbäumen hergestellt werden konnten. Es entstand ein reger Austausch.
Die Schranner - ein altes Hallertauer Bauerngeschlecht
Studienrat Dr. Schranner hat 1934 die Geschichte seiner Familie veröffentlicht. Der Ausdruck ist uns überliefert. Ergänzt wird diese Geschichte durch einen Bericht in den Gelben Blättern des BLF über den ersten Sippentag der Schranner, der 1936 stattfand.
Ein vertriebener Waldviertler wird zum Stammvater eines Nürnberger Bleistiftfabrikanten
Die Geschichte der Familie Meinetsberger beschreibt, wie ein österreichischer Exulant zum Stammvater einer Nürnberger Bleistiftmacher-Dynastie wird. Die über fünf Generationen aufgebaute und betriebene Firma "Sichel" wird zwar 1924 aufgelöst, aber das Geschlecht der Meinetsberger besteht in mehreren Linien bis heute fort.
In der Ahnenlisten-Mappe Kosteletzky finden sich neben einem umfangreichen Stammbaum weitere Aufzeichnungen zu datumsbezogenen Ereignissen, die die Familie Kostelezky betreffen. Diese haben wir in einer PDF-Datei zusammengefasst.
Verfasser/Bearbeiter/Herausgeber:
Bayerischer Landesverein für Familienkunde e. V. (Hrg.)
Die Ehefrau von Johannes Scherer gehörte dem Hause Ibscher an. Als braver Ehemann, hat er sich auch in der Familie seiner Frau ein wenig umgesehen. Auf seinen Reisen nach Süddeutschland und Ostpreußen lernte er eine Anzahl von ihren Familienangehörigen kennen und lieb gewinnen. Der Schwiegervater vertraute ihm seine Lebenserinnerungen und sonstige Aufzeichnungen an. So kam er allmählich in den Besitz einer kleinen Sammlung familiengeschichtlichen Stoffes.