Mitglieder des BLF und Mitarbeiterinnen des Gemeindearchivs Planegg
Gemeinsam mit dem Gemeindearchiv Planegg haben wir einen Beratungstag organisiert. Interessierte konnten individuelle Beratungsgespräche vereinbaren und uns ihre Themen bzw. Fragen im Voraus mitteilen.
Frau Reinicke, Leiterin des Archivs Planegg und 10 Familienforscherinnen und -forscher vom BLF haben dann parallel in drei Räumen jeweils 45-minütige Beratungsgespräche geführt und konkrete Forschungshilfe geleistet. Auf diese Weise wurden 23 Termine abgehandelt. Es hat sich ein wenig angefühlt wie Speed-Dating für Familienforscher!
Übersicht zur Gliederung der königlich Bayerischen Armee im Zeitraum zwischen 1870 und dem ersten Weltkrieg
Ziel dieses Dokumentes ist es den Lesern eine Übersicht der Gliederung der königlich Bayerischen Armee im Zeitraum zwischen 1870 und dem ersten Weltkrieg zu geben und dies für Familienforschung anzuwenden.
In einem ersten Punkt erfolgt eine Übersicht über die Gliederung der Armee bis auf die Brigadeebene. Unterhalb dieser befanden sich die Regimenter und Brigade/Divisionstruppen. Daneben gab es die Armeeführung mit weiteren Einheiten wie Schulen und Instandsetzungsorganisationen.
Gegenseitige Hilfe und der Erfahrungsaustausch sind wesentliche Komponenten der Vereinsarbeit. Solche Workshops bieten den Rahmen, um die eigenen Themen und Fragestellungen einem größeren Kreis vorzutragen, Lesehilfe inklusive.
Marie-Luise Missel begann mit der Vorstellung der Homepage, was findet man wo. Ein wichtiger Punkt waren die Projekte. Schritt für Schritt zeigte sie die Möglichkeiten der Homepage und des Sterbebildprojektes. Sabine Scheller startete mit dem Friedhofsprojekt, danach kam der BLF-Youtube-Kanal dran. Natürlich wurde auch Matricula und deren sinnvolle Nutzung (Info-Punkt und das Buch-Icon waren für einige neu). Ein weiterer wichtiger Punkt war die digitale Bibliothek online. Zuletzt ging es um den digitalen Arbeitsplatz und den umfangreichen Bestand.
Roswitha Barthel, Mitglied der Bezirksgruppe Niederbayern
Böhmen war einst Königreich, später Teil der Habsburger-Monarchie und ist seit 1993 ein Bestandteil der Tschechischen Republik. Die Bevölkerung war historisch von vielfältigen Kulturen, Sprachen und Religionen geprägt, was sich auch in der genealogischen Forschungsarbeit widerspiegelt. Roswitha Barthel gab den Teilnehmern wertvolle Einblicke in die (Online-)Recherche von Kirchenbüchern und erläuterte den Zugang zu regionalen Archiven wie Prag, Wittingau und Pilsen.
Meine Ahnenforschung oder: Die Suche nach den richtigen Quellen
Dr. Willibald Gruber war ab 1933 Mitglied im Bayerischen Landesverein für Familienkunde e.V. Er hat einige seiner Erlebnisse, die seine Forscherarbeit prägten, aufgeschrieben. Diese wurden uns im März 2022, 20 Jahre nach seinem Tod, von seiner Tochter zur Verfügung gestellt.
Die Geschichten geben uns eine gute Vorstellung davon, wie Ahnenforschung funktionierte, als es noch keine Matrikelbücher als Digitalisat im Internet gab. Es zeigt uns auch, mit wieviel Enthusiasmus ein Forscher damals seinem Hobby nachgehen musste, um Erfolg zu haben. Viel Spaß bei der Lektüre.
Ziel war der allgemeine Erfahrungsaustausch und die gegenseitige Hilfe zu Themen der Familienforschung. Einleitend gab es dazu einen Blick auf die aktuelle Situation/Entwicklungen bei den Quellen im Internet - siehe Anlage (unter anderem: Kirchenbücher und Standesamtsurkunden). Anmerkungen, Erfahrungen und Ergänzungen aus dem Teilnehmerkreis waren dabei erwünscht.
Wolfgang Mages stellte zwei Bücher von Franz Xaver Ziegler vor. Das „Genealogische Ortsverzeichnis der Oberpfalz“ (Druck 1998) und das „Genealogische Ortsverzeichnis von Niederbayern“ (Druck 1999). In den Büchern wird die Gerichts- und Pfarrzugehörigkeiten von Orten, Weilern und Einöden beschrieben.
Lateinische Berufsbezeichnungen in Pfarrmatrikeln und sonstigen orts- und familiengeschichtlichen Quellen
Rezension (laut Kladden-Text): "Das von zwei sachkundigen Archivaren verfasste Heft füllt eine Lücke. Die aufgenommenen Wörter wurden unmittelbar den Quellen entnommen, es handelt sich um etwas 900 Berufs- und Verwandtschaftsbezeichnungen. Vorausgeschickt ist ein kurzer Abriss der Geschichte der Pfarrbücher mit einem Schrifttumsverzeichnis dazu und eine Einführung in die Kenntnis des Spätlateins. Das kleine Handbuch muss jedem Forscher dringend zur Anschaffung empfohlen werden." (Dr. Hohlfeld in: Familiengeschichtliche Blätter.)