Die "Machtergreifung" der Nationalsozialisten fand im Frühjahr 1933 nicht nur in Berlin statt. Auch auf den Dörfern waren die Nationalsozialisten stark und etablierten dort Strukturen, die in der folgenden Zeit prägend für das Leben auf dem Land werden sollten. Am Beispiel des schwäbischen Dorfes Markt wird aufgezeigt, wie die Umsetzung der nationalsozialistischen Ideologie in der Frühphase der NS-Herrschaft vonstatten ging.
Wenn Sie als Forscher sich schon immer mal gefragt haben, warum Archivare Bestände neu ordnen, in diesem Vortrag erhalten Sie genauere Einblicke. Oft ist es lästig für Benützer, wenn in der Literatur seit Jahrzehnten genannte Signaturen zu gesuchten Archivalien auf einmal nicht mehr stimmen und die eigene (vielleicht schon kurz vor der Fertigstellung stehende) Arbeit plötzlich nochmal überprüft werden muss, weil es ein aktualisiertes Findmittel gibt.
In einer kurzfristigen Aktion unterstützte die Bezirksgruppe Schwaben Herrn Professor Dr. Thomas Baranek von der Hochschule Hannover. Die Krankenakten des Kneipp'schen Kinderasyls mussten für die Auswertung für Abschlussarbeiten der Studenten (Bachelor und Master) digitalisiert werden. Das übernahm ein Team aus fünf BLF-Mitgliedern und den beiden Studentinnen. In Betrieb waren sechs Buchscanner. Die beiden Studentinnen wurden dabei nicht nur in das Scannen eingewiesen, sondern auch in das Lesen der alten Schriften.
Die Bezirksgruppe Schwaben des BLF hat in Kooperation mit der Eichendorff-Schule Haunstetten, dem Kulturkreis Haunstetten und dem Staatsarchiv Augsburg die Censurbücher, Schülerlisten der Werktagsschule und der Sonntagsschule digitalisiert. Zuerst gab es nur die Haunstetter Volksschule, später (nach dem 2. Weltkrieg) auch vereinzelte Hefte der Fröbel- und Pestalozzischule.
Der Leiter begrüßte den Referenten Gerhard Beck und stellte ihn kurz vor. Das Thema Bauernaufstand beschäftigt ihn bereits das ganze Jahr. 500 Jahre sind ein besonderer Grund, an dieses Ereignis zu erinnern. Zuerst sprach er über die Gründe für den Aufstand, Ablieferung von Abgaben, Forderung nach Freiheitsrechten. Die Bilanz waren fast 100.000 Opfer und keine Verbesserung der Zustände. Wie war das Leben zur damaligen Zeit? Es gab ein strenges hierarchisches System.
Nach vielen Jahren fand zum zweiten Mal in Kempten ein Tag der Familienforschung statt. Frau Scheller hielt einen Vortrag über Familienforschung – wie fange ich an? Etwa 100 Besucher fanden den Weg zum Stadtarchiv. Herr Wegele und Frau Scheller waren am Stand des BLF mit zahlreichen Beratungsgesprächen beschäftigt.