Quellen (genealogische)

Mitgliederversammlung Oberpfalz 2005

Veranstaltungstermin: 
Dienstag, 11. Oktober 2005 - 0:00

Zur diesjährigen Mitgliederversammlung begrüßte Frau Lore Schretzenmayr die Anwesenden. Sie hatte seit 1991 den Vorsitz inne und trat nun zurück. Unter ihrer Leitung trafen sich die Familienforscher zu Vorträgen über bedeutende Familien aus der Region Regensburg, besprachen Vorgehensweisen bei der Familiengeschichtsforschung, Forschungsmöglichkeiten in historisch deutsch besiedelten Ostgebieten, boten an Arbeitsabenden Lesehilfen alter Schriften, zeigten an eigenen Bespielen die grafische Darstellung der Forschungsergebnisse und gaben Hilfestellung für Anfänger und bei "toten Punkten".

Totenzettel – Sterbebildchen – Totenroteln als Hilfsquellen für die eigene Forschung

Veranstaltungstermin: 
Dienstag, 11. Januar 2005 - 0:00
Referent: 
Bernhard F. Lesaar

Ein Dia-Vortrag, in dem uns Herr Lesaar die Möglichkeiten erklärte, welche Zusatzinformationen wir aus den Sterbeanzeigen für unsere Forschungen ersehen können. Aus der Fülle der Bilder waren auch die Unterschiede der Anzeigen aus verschiedenen Jahrhunderten ersichtlich. Aus einem Teil der gezeigten Totenzettel und Sterbebilder kann man aus den Lebensläufen auch die Zeitgeschichte ablesen. Die Totenroteln zeigen die Benachrichtigung von Todesfällen innerhalb der Kirchen und Klöster in früherer Zeit.

Arbeitsabend: "Amtsprotokolle als genealogische Fundgrube"

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 6. Mai 2004 - 0:00
Referent: 
Manfred Wegele

Herr Helmut Schmidt und Frau Erika Mayer haben anlässlich ihres 80. Geburtstages zu einem Sektempfang und anschließend zum Leberkäsessen eingeladen.

Arbeitsabend: Leseübungen, Erfahrungs- und Informationsaustausch, Dublettenverkauf

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 1. April 2004 - 0:00
Referent: 
Manfred Wegele

Herr Wegele hat zwei alte Schriften dabei. Zuerst einen kurzen Bericht, was die leibeigenen Personen nach einem Todesfall an den Leibherrn zu zahlen hatten. Das zweite Schriftstück ist ein Bittbrief von Hans Hach um den Erlass der Leibeigenschaft für seine drei Kinder aus erster Ehe.

Lesen alter Schriften mit Dr.-Ing. Albert Heinzlmeir

Veranstaltungstermin: 
Dienstag, 14. Dezember 2004 - 0:00
Referent: 
Dr.-Ing. Albert Heinzlmeir

Das schon zur Tradition gewordene Dezember-Angebot brachte uns wieder neue Erkenntnisse und Erfahrungen.

Mit dem Lesen von Urkunden aus dem 17. und 18. Jahrhundert ist eine gute Vorarbeit zur Arbeit in den Archiven geleistet.

Lektüre aus Kirchenbüchern

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 14. Oktober 2004 - 0:00
Referent: 
Dr. Kurt Schöndorf, München

für Anfänger und interessierte Fortgeschrittene: Gelesen wurde aus neueren (19. Jh.) Kirchenbüchern, die tabellarisch und ordentlich geführt waren. Aber auch hier zeigte sich wie wichtig Sorgfalt und Genauigkeit sind.

Leseübungen an älteren Schriften. Futterzettel als personengeschichtliche Quelle

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 1. Juli 2004 - 0:00
Referent: 
Dr. Kurt Schöndorf, München

Diese Futterzettel wurden bei Reisen fürstlicher Höfe an die beherbergenden Höfe gesandt, damit diese die Unterbringung und Verpflegung organisieren konnten. Dabei wurden Reiseteilnehmer von Stand namentlich erwähnt. Allein schon die Größe einer solchen Reisegesellschaft war verblüffend.

Was uns Augsburger Leichenpredigten erzählen - und wie daraus eine Datei der Augsburger Patrizier und verwandter Familien werden kann

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 2. Oktober 2003 - 0:00
Referent: 
Hanno Trurnit

Herr Hanno Trurnit berichtet, dass er von Herrn Maucher (Bibliothekar des BLF in München) angeregt wurde, die Leichenpredigten zu bearbeiten. Leichenpredigten in gedruckter Form gab es ca. 200 Jahre lang bis ungefähr 1750 für Verstorbene der Ober- und Mittelschicht, vereinzelte auch aus der unteren Mittelschicht oder für "reiche Bauern". Er erklärt den Aufbau der Leichenpredigten. Neben dem Lebenslauf (Familie, Verwandte - bis zu 7 Generationen werden genannt), seinen Lebensgewohnheiten wird ausführlich auf die Kranken- und Leidensgeschichte des Verstorbenen eingegangen.

Archivmaterial - genealogische Auswertungsmöglichkeiten unterschiedlicher Quellen

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 3. April 2003 - 0:00
Referent: 
Manfred Wegele

Herr Manfred Wegele spricht über die Auswertungsmöglichkeiten unterschiedlicher Archivmaterialien. Vom Handlohnbuch über Saal- und Lagerbuch bis zum Steuerbuch erklärte er, was man wo findet und was man daraus machen kann. Er hat einige sehr schöne Beispiele dabei und so wird nebenbei noch das Lesen der alten Schriften geübt. Wir lernen viele neue Forschungsmöglichkeiten kennen und Herr Wegele erklärt die Archivalien geduldig und mit viel Humor.

Leseübungen anhand älterer Handschriften

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 6. März 2003 - 0:00
Referent: 
Manfred Wegele

Herr Wegele hat heute einige Kirchenbuchausdrucke mitgebracht. Er zeigt zuerst evangelische Kirchenbucheinträge aus verschiedenen Jahrhunderten und deren Besonderheiten. Anschließend zeigt er den Unterschied zu den katholischen Kirchenbucheinträgen, welche mit Latein gespickt sind. Mit viel Humor führt er in die Besonderheiten der Einträge ein, erklärt die Abkürzungen und die kleinen "Gemeinheiten".

Nach den Leseübungen begann der Dublettenverkauf und ein reger Informations- und Erfahrungsaustausch.

Seiten

RSS - Quellen (genealogische) abonnieren