Die KOlonisten-NAchkommen-DAtei (KONADA 18) von Dr. Hans Peter Stamp
Die KOlonisten-NAchkommen-DAtei (KONADA 18) von Dr. Hans Peter Stamp enthält Nachkommen von 451 Kolonisten der Schleswigschen Geest aus den Jahren 1761-1766. Sie siedelten damals in 47 neu gegründeten Dörfern und haben insgesamt 135 706 Nachkommen (darunter sind Mehrfachzählungen). 41 der Kolonisten ließen sich nicht eindeutig als einheimisch bzw. zugewandert identifizieren. Der Rest bestand ca. 50 : 50 aus Einheimischen und Zuwanderern, hiervon die meisten aus Süddeutschland. Die 201 Zuwanderer haben 84 097 Nachkommen. Bei den 209 Einheimischen sind es nur 48 886.
Register zum Buch "Die Auswanderung aus Deutschland nach Rußland in den Jahren 1763 to 1862" von Karl Stumpp
In rund vier Jahrzehnten hat Dr. Karl Stumpp in zäher und miihsamer, methodisch gut angelegter Arbeit die Auswanderungen aus Deutschland nach Rußland in dem Jahrhundert 1763—1862 erforscht. Seine Ergebnisse sind auch heute noch von besonderer Bedeutung: Einmal für die Bevölkerungsgeschichte der Abstammungs- bzw. Herkunftslandschaften, sodann für die heute in alle Winde zerstreuten ehemaligen Kolonisten.
Verfasser/Bearbeiter/Herausgeber:
Wise, Elli (mit Genehmigung der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Stuttgart Germany)
Das Donauschwäbische Zentralmuseum in der Schillerstr. 1 von Ulm zeigt in 13 Abteilungen die Auswanderungen der letzten 300 Jahre. Eine große Rolle spielten dabei die „Ulmer Schachteln“, ein Ein-Weg-Boot für die Waren- und Passagierbeförderung. Die Fahrten Donauabwärts transportierten wöchentlich Waren und Personen nach Regensburg, Passau, Linz, Wien, Budapest oder bis Belgrad.
Robert Lang, Leiter der BLF-Bezirksgruppe Niederbayern
Im 19. Jahrhundert verließen Millionen Menschen den Raum des heutigen Deutschlands, um in der Ferne ein neues Leben zu beginnen – darunter auch zahlreiche Bayern.
Unsere Vorfahren sahen sich oft mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Schwierigkeiten konfrontiert und suchten in der Fremde eine bessere Zukunft. Nicht jeder träumte zwar den „Tellerwäscher-zum-Millionär“-Traum, aber viele verbanden mit der Auswanderung die Hoffnung auf ein besseres Leben.
Hans-Peter Alkofer zeigte auf, dass Spanien nicht nur in heutiger Zeit ein beliebtes Auswanderungsland ist, sondern, dass dies auch im 18. Jahrhundert so war. In dieser Zeit wanderten über 7000 Familien aus dem Bayerischen Wald, aus Bayern, Baden-Württemberg und der Pfalz nach Spanien aus. Dort sind auch heute noch sind die Spuren ihres Wirkens sichtbar.
Im Anschluss fand unsere Jahresabschlussfeier mit gemütlichem Beisammensein statt.
Sammlung mit Hinweisen zu Literatur und anderen Quellen (z.B. elektronischen Medien) zum Thema "Auswanderung". Insbesondere Quellen mit genealogischer Relevanz sind hier berücksichtigt.
Am 14.07.2023 wurde der Regener Ahnenforscherstammtisch unter Leitung von Herrn Christian Benz zum gut besuchten Niederbayern Präsenz-Stammtisch - ausnahmsweise beim Braugasthof Hackerbräu in Gotteszell.
Dieser äußerst interessante Vortrag war schon beim Deutschen Genealogentag in Tapfheim im September letzten Jahres ein Programmpunkt, allerdings nur als Präsenzvortrag. Der soll nun auf diese Weise einem größeren Publikum nochmals angeboten werden.