Die Bezirksgruppe Schwaben des BLF hat in Kooperation mit der Eichendorff-Schule Haunstetten, dem Kulturkreis Haunstetten und dem Staatsarchiv Augsburg die Censurbücher, Schülerlisten der Werktagsschule und der Sonntagsschule digitalisiert. Zuerst gab es nur die Haunstetter Volksschule, später (nach dem 2. Weltkrieg) auch vereinzelte Hefte der Fröbel- und Pestalozzischule.
Die Bedeutung der Eisenbahn für die Auswanderung nach Übersee und die Erschließung Ostbayerns und speziell des Bayerischen Waldes mit der Eisenbahn präsentiert uns unser Vereinsmitglied Helmut Endl. Welche Erleichterung der Bau der Eisenbahn für den Reiseverkehr, für den Handel und auch für die Auswanderer bedeutete, kann man nur erahnen.
Zeugnisse des Lebens und des Glaubens aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
Zufällig hat der Josef Auer bei der Suche nach anderen Archivalien das Mirakelbuch von Weltenburg in der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB) entdeckt, abfotografiert und transkribiert. Nachfolgend hat er mit einem Fotografen die Votivbilder in der Gnadenkapelle fotografiert und die Votivtafeln mit den Aufzeichnungen der Gebetserhörungen zusammen gebracht; daraus ist ein Buch entstanden.
Im Vortrag geht der Referent an Hand ausgewählter Beispiele darauf ein, wie die Berichte die Lebenswirklichkeit und die Glaubenseinstellung der vorwiegend einfachen Bevölkerung anschaulich darstellen.
Im Stadtarchiv München werden die älteren Personenstandsbücher des Standesamts München, der später nach München eingegliederten Vororte sowie des Standesamtes Pasing archiviert:
Geburtenbücher: nach Ablauf von 110 Jahren nach ihrer Anlage, derzeit 1876-1913
Heiratsbücher: nach Ablauf von 80 Jahren nach ihrer Anlage, derzeit 1876-1943
Sterbebücher: nach Ablauf von 30 Jahren nach ihrer Anlage, derzeit 1876-1993
Als Findbücher dienen alphabetisch sortierte Namensregister, die jahrgangsweise pro Standesamt geführt werden. Allein für die Geburtsurkunden kommen so mehr als 200 Register zusammen.
Um den Zugriff für die Familienforscher zu erleichtern, haben wir ein Mitmachprojekt gestartet, um diese Findbücher in eine öffentlich zugängliche Datenbank zu überführen. Wir bitten also um Mithilfe bei der Erfassung der Namen und der Verweisangaben (Urkunden-Nr., Jahrgang).
Marion Menath-Bach, Archivamtfrau im Staatsarchiv München
Frau Menath-Bach stellte das Staatsarchiv München vor. Dabei umriss sie kurz die Aufgaben und die Organisationsform des Staatsarchivs. Frau Menath-Bach gab Informationen zur Geschichte des Staatsarchives (StA), Notariatsarchives und dessen Aufgaben. Danach ging sie ausführlich auf die für die Familienforschung interessanten Quellen ein und zeigte am Beispiel einer Familie über mehrere Generationen, welche Informationen sich hier finden lassen. Schwerpunkt waren dabei die Quellen im 19. Jahrhundert.
Der Leiter begrüßte den Referenten Gerhard Beck und stellte ihn kurz vor. Das Thema Bauernaufstand beschäftigt ihn bereits das ganze Jahr. 500 Jahre sind ein besonderer Grund, an dieses Ereignis zu erinnern. Zuerst sprach er über die Gründe für den Aufstand, Ablieferung von Abgaben, Forderung nach Freiheitsrechten. Die Bilanz waren fast 100.000 Opfer und keine Verbesserung der Zustände. Wie war das Leben zur damaligen Zeit? Es gab ein strenges hierarchisches System.
Das Statistische Amt München feiert im Jahr 2025 sein 150-jähriges Bestehen. Hierzu wurde eine umfangreiche Festschrift herausgegeben (290 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen und Tabellen), die auf https://stadt.muenchen.de/infos/statistik-150-jahre.html unter "Download Festschrift" heruntergeladen werden kann. Gedruckte Exemplare sind in der Stadtinformation im Münchner Rathaus erhältlich.
Neues Ortsfamilienbuch von Oberdolling mit Hagenstetten und Unterdolling sowie ab 1876 mit Harlanden und St. Lorenzi, 1612 – 1903
Unser Mitglied Marco Leitl hat zu den Familien in Oberdolling (inkl. Unterdolling und Hagenstetten) für den Zeitraum von 1612 bis 1903 ein Familienbuch verfasst.
4 Generationen Oberlindober - Aus der Geschichte des Freisinger Bürgertums
Die Oberlindober stammen aus Oberlindau bei Hopfgarten, Pfarrei Kundl, in Tirol. Die zweite Generation, Johann Jakob, verlegte den Familiensitz dann nach Innsbruck, wo er geschäftlich sehr aktiv war. Sein Bruder Johann zog nach Berchtesgaden und schon zwei Jahre später nach Freising. Hier lebten seine Familie und sene Nachkommen über viele Jahrzehnte.Die Oberlindober waren immer auch in öffentlichen Ämtern aktiv, so dass sie einen hohen Bekanntheitsgrad hatten.