BLF-Blog

Festschrift "150 Jahre Statistisches Amt München"

Das Statistische Amt München feiert im Jahr 2025 sein 150-jähriges Bestehen. Hierzu wurde eine umfangreiche Festschrift herausgegeben (290 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen und Tabellen), die auf https://stadt.muenchen.de/infos/statistik-150-jahre.html unter "Download Festschrift" heruntergeladen werden kann. Gedruckte Exemplare sind in der Stadtinformation im Münchner Rathaus erhältlich.

Ortsfamilienbuch Oberdolling

Titelseite Familienbuch OberdollingNeues Ortsfamilienbuch von Oberdolling mit Hagenstetten und Unterdolling sowie ab 1876 mit Harlanden und St. Lorenzi, 1612 – 1903

Unser Mitglied Marco Leitl hat zu den Familien in Oberdolling (inkl. Unterdolling und Hagenstetten) für den Zeitraum von 1612 bis 1903 ein Familienbuch verfasst.

Aktuelles vom Scan-Projekt "Schul-Jahresberichte"

In der letzten Zeit wurden wieder zahlreiche gescannte Schul-Jahresberichte des BLF-Scan-Projektes online gestellt. Hier nun der aktuelle Stand: Bis Dezember 2024 wurden von den fünf fleißigen Projektteilnehmern (Anton Zott, Karlheinz Eckmeier, Margret Ottner, Sabine Scheller und Manfred Wegele) bereits über 3500 Schul-Jahresberichte mit insgesamt 130.000 Seiten eingescannt. Dabei sind Schulen aus 95 Städten berücksichtigt.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden nur Schul-Jahresberichte mit Jahrgang 1930 oder älter auf der BLF-Homepage zur Verfügung gestellt, so dass dort nun über 3000 Schul-Jahresberichte im PDF-Format verfügbar sind. Ein neuer Meilenstein!

Schwester Maria Josepha Lang – ein 200 Jahre altes Sterbebild

Sterbebild Maria Josepha Lang, TextseiteSterbebild Maria Josepha Lang, Bildseite

Ein besonderes Stück in der Sterbebildersammlung ist das – in Fragmenten erhaltene – Sterbebild der Schwester Maria Josepha Lang. Ihr Todestag jährt sich am 22. Dezember 2024 zum 200. Mal.

Sie wurde am 14. Januar 1753 als sechstes Kind und einzige Tochter der Eheleute Joseph Lang und Maria Anna, geb. Sam, als „Anna Birgitta Lang“ in Oberammergau geboren. Mit 21 Jahren, im Oktober 1774 trat sie in die Kandidatur des Augsburger Franziskanerinnenklosters Maria Stern ein. Bereits im Januar darauf folgte die Einkleidung und nach einem einjährigen Noviziat legte Anna Birgitta am 29.01.1776 ihre Profess ab und nahm den Ordensnahmen „Maria Josepha“ an.

Aus ihrem Leben bei den Sternschwestern ist nur sehr wenig bekannt. Bis zur Aufhebung des Klosters im Rahmen der Säkularisation 1803 hatte sie es bis zur „Kuchelmeisterin“ gebracht. Als Küchenmeisterin war sie für die Verwaltung der Küche und aller Lebensmittel im Klosterbetrieb verantwortlich. Nach der Auflösung des Klosters durften die Schwestern gegen eine Miete in den Klostergebäuden verbleiben und erhielten zur Bestreitung ihres Lebensunterhalts eine kleine Rente vom bayerischen Staat. Die Wiedererrichtung des Klosters Maria Stern 1828 durch König Ludwig I. hat sie nicht mehr erlebt, da sie bereits vier Jahre zuvor verstarb. 1828 waren nur noch sechs alte Schwestern vorhanden. Mit der neuen Aufgabe, den Schulunterricht für die Mädchen in der Stadt Augsburg zu übernehmen, blühte der Orden wieder auf und ist heute in aller Welt mit zahlreichen Filialen vertreten.

Übernahme des Korb'schen Sippenarchives

Das Korb'sche Sippenarchiv, aufgebaut von Gerhard Korb, einem Pionier der Familienforschung, war bisher im Stadtarchiv Regensburg untergebracht. Bereits vor dem 2. Weltkrieg sammelte er Familiendaten in einer Kartei. Diese 60.000 Karten wurden leider im Krieg zerstört. So begann er nach dem Krieg erneut mit der Datenerfassung. 93 Karteikästen wurden dem BLF zur Übernahme bzw. zum Kauf angeboten.

Abschluss der Digitalisierung der Schülerlisten von Haunstetten

Die Bezirksgruppe Schwaben des BLF hat in Kooperation mit der Eichendorff-Schule Haunstetten, dem Kulturkreis Haunstetten und dem Staatsarchiv Augsburg die Censurbücher, Schülerlisten der Werktagsschule und der Sonntagsschule digitalisiert. Zuerst gab es nur die Haunstetter Volksschule, später (nach dem 2. Weltkrieg) auch vereinzelte Hefte der Fröbel- und Pestalozzischule.

Neuzugänge in der Bibliothek der Bezirksgruppe Oberbayern

Alte deutsche Landkarten und Städteansichten (Reinhard Mohn Verlag, 1969)
Sammlung alter Stiche (Faksimile) von Landkarten und Städteansichten, z. B.: Aachen, Augsburg; Berlin, Bonn; Dortmund, Dresden; Essen; Frankfurt/Main und Oder; Götting; Halle, Hamburg; Kassel, Köln; Leipzig; München, Mainz; Nürnberg; Regensburg; Stuttgart, Speyer; Ulm; Weimar, Würzburg; Landkarten: Weltkarte, Deutschland, Ostpreußen, Schlesien; Schwaben; Bayern; Westfalen; Elbe; Rheinlauf, Donaulauf.

Ortsfamilienbuch Goldburghausen

Unser Mitglied Karl-Heinz Bieletzki präsentierte bereits zwei Jahre nach der Vorstellung des Ortsfamilienbuches Trochtelfingen nun das Ortsfamilienbuch Goldburghausen (Gemeinde Riesbürg). Damit konnte eine weitere Lücke im engen Netz der Ortsfamilienbücher im Ries und angrenzenden Baden-Württemberg geschlossen werden.

Seiten