Neuer Meilenstein beim BLF-Sterbebilderprojekt: 1,5 Millionen Personendatensätze
Beim Bayerischen Sterbebilderprojekt des BLF haben wir mit 1,5 Millionen Personendatensätzen einen weiteren Meilenstein erreicht. Das ist ein Zuwachs von 100.000 Datensätzen allein im Jahr 2025.
So etwas macht sich nicht von allein, deshalb gilt es mal wieder Danke zu sagen an das Leitungs-Team Walter Müller, Anna Probst und Josef Probst, dem Softwarebetreuer Rolf Freytag, sowie den vielen fleißigen Lieferanten, den Scannern, den Erfassern und dem Korrekturlese-Team. Besonders bedanken wir uns für den hohen Einsatz bei Josef Rothammer, Marie-Luise Missel und Gerlinde Sulzberger.
Je umfangreicher der Bestand wird, desto mehr ist das Phänomen der Dubletten zu beobachten. Dass diese inzwischen schon nach dem Scannen beim Einspielen in das System automatisch erkannt werden können, ist den Programmierkünsten von Josef Probst zu verdanken. Er arbeitet beständig daran, die automatische Texterkennung weiter zu verbessern. Das ist eine wesentliche Erleichterung und beschleunigt die Erfassung.
Inzwischen haben wir je nach Region schon über 50-60 % Dubletten. Nachschub aus Bayern und anderen Ländern ist also nach wie vor erwünscht.
Nur zur Erinnerung: Die Personendaten sind über den Gastzugang auf https://www.blf-sterbebilderprojekt.de/ für Jedermann einsehbar. Registrierte Mitglieder können die gescannten Sterbebilder, allerdings mit 70 Jahres-Sperre, einsehen und für den Eigengebrauch anfordern. (Diese Sperre betrifft das Urheberrecht auf Fotos und die künstlerische Gestaltung; teilweise auch den Persönlichkeitsschutz, nicht den Datenschutz! Hier kursieren immer wieder Falschinformationen, die unsere Vorgaben infrage stellen! Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu Urheberrecht und Datenschutz bei Sterbebildern.)
Noch ein wichtiger Hinweis: Immer öfter stellen wir fest, dass heute auf den Sterbebildern neben einem Foto oftmals nur noch das Geburts- oder Sterbedatum erwähnt sind. Für so ein bayernweites Projekt wäre es unbedingt ratsam, für eine genauere Zuordnung über das Rechercheportal, die jeweiligen Ortsangaben oder die noch gebräuchlichen Hausnamen, Spitznamen oder Berufsangaben zu machen - so wie es früher üblich war. Bitte weisen Sie doch bei Gesprächen mit Bestattern oder Druckereien darauf hin.
Auf ein weiteres Gedeihen dieses Vorzeigeprojekts des BLF!
(Manfred Wegele)
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