sonstiger Veranstaltungsort in Oberbayern

Forscherwerkstatt

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 20. Januar 2005 (Ganztägig)

Es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über die Bearbeitung unerschlossener Quellen in der Vereinsbibliothek. Herr Merk erklärte sich bereit, sich über die Fähigkeiten von Scannern mit Schrifterkennung zu informieren.

Das gefährdete Erbe, Bestandserhaltung im bayerischen Hauptstaatsarchiv

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 25. November 2004 (Ganztägig)
Referent: 
Dr. Martina Haggenmüller, Bayerisches Hauptstaatsarchiv München

Diesbezüglich hat das bayerische Hauptstaatsarchiv die Aufgabe, das gesamte Archivgut der bayerischen staatlichen Archive zu erhalten und notfalls instand zu setzen, mit dem Grundsatz: die Originalsubstanz zu erhalten. Ein Team von 9 Mitarbeitern steht hier über 600 Regal-Kilometern Archivgut gegenüber.

Bayerische Auswanderer im 18. Jh. nach Ungarn

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 11. November 2004 (Ganztägig)
Referent: 
Andreas Pfuhl, Lappersdorf

Einem Abriss der Geschichte deutscher Besiedlung ungarischer Gebiete vom Beginn der Christianisierung im 9. Jh. (mit Rückschlägen durch Ungarn und Türken) über die Kreuzzüge bis zu den Türkenkriegen folgte eine gründliche Behandlung der Besiedelung der von den Türken leer hinterlassenen Gebiete.

Einführung in die bayerische Heraldik

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 28. Oktober 2004 (Ganztägig)
Referent: 
Dr. habil. Reinhard Heydenreuter, Bayer. Hauptstaatsarchiv, München

In diesem lebendigen und fesselnden Vortrag wurden anhand bayrischer Wappen aus verschiedenen Zeiten die Regeln der Heraldik und die Bedeutung der Bilder und ihrer Anordnung ausführlich erklärt.

Lektüre aus Kirchenbüchern

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 14. Oktober 2004 (Ganztägig)
Referent: 
Dr. Kurt Schöndorf, München

für Anfänger und interessierte Fortgeschrittene: Gelesen wurde aus neueren (19. Jh.) Kirchenbüchern, die tabellarisch und ordentlich geführt waren. Aber auch hier zeigte sich wie wichtig Sorgfalt und Genauigkeit sind.

Forscherwerkstatt

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 30. September 2004 (Ganztägig)

Der Ausflug nach Forchheim (16.10.) wurde angesprochen. Herr Schmidt berichtete vom Genealogentag in Leonberg, mit Schwerpunkt Computergenealogie, Herr Füssel ergänzte den Bericht.

Leseübungen an älteren Schriften. Futterzettel als personengeschichtliche Quelle

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 1. Juli 2004 (Ganztägig)
Referent: 
Dr. Kurt Schöndorf, München

Diese Futterzettel wurden bei Reisen fürstlicher Höfe an die beherbergenden Höfe gesandt, damit diese die Unterbringung und Verpflegung organisieren konnten. Dabei wurden Reiseteilnehmer von Stand namentlich erwähnt. Allein schon die Größe einer solchen Reisegesellschaft war verblüffend.

Das verblassende Erbe. Problematik und Verfahren digitaler und neue Wege analoger Langzeitarchivierung

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 17. Juni 2004 (Ganztägig)
Referent: 
Dr. Lupprian

Herr Dr. Lupprian ist Leiter des Referats Informationstechnik bei der Generaldirektion der staatlichen Archive Bayerns. Dankenswerterweise hat er sich der Mühe unterzogen, seinen Vortrag auf die Belange der Familienforscher auszurichten.

Edierung historischer Texte

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 27. Mai 2004 (Ganztägig)
Referent: 
Dr. Immler, Leiter der Abteilung III (Geheimes Hausarchiv) des Hauptstaatsarchivs

Herr Dr. Immler legte in einem sehr systematisch aufgebauten Vortrag die wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Vorgehensweise bei der Edierung historischer Texte dar. Dabei wurde zwischen Regesteneditionen, Auszugseditionen und Volltexteditionen unterschieden, zu denen noch die Mischformen kommen. Für jede Form gibt es eigene Regeln bezüglich Struktur und Inhalt. Interessant auch die Regeln zu Schreibweisen, z.B. werden bei Texten vor 1800 alle Wörter außer Namen klein geschrieben, Getrennt-/Zusammenschreibung richtet sich nach dem Sinn.

Good bye Bayern - Grüß Gott Amerika. Bayerische Auswanderung nach Amerika 1683-2003

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 13. Mai 2004 (Ganztägig)
Referent: 
Dr. Margot Hamm, Haus der bayerischen Geschichte Augsburg

Ursachen für die Auswanderung aus Unter- und Mittelfranken, der Pfalz und Schwaben wurden dargelegt (18. Jh. bis heute). Der Behördenweg wurde erklärt, aber auch, dass etwa 40 % illegal ausgewandert sind und daher in den Amtsunterlagen meist fehlen.

Der Vortrag war auch als Vorbereitung auf den Besuch der Ausstellung in Nördlingen zu sehen.

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