Haus des Deutschen Ostens (HDO)

Am Lilienberg 5, 81669 München, https://www.hdo.bayern.de/

  • Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: S-Bahn (alle Linien) bis Station Rosenheimer Platz (Ausgang Schleibinger Straße; Fußweg ca. 600 m), oder mit der Straßenbahnlinie 16, Haltestelle Deutsches Museum (Fußweg ca. 600 m) oder Haltestelle Gasteig (Fußweg ca. 500 m).
  • Mit dem Auto: Am Lilienberg besteht keine Parkmöglichkeit; Richtung Rosenheimer Straße, in der Parkgarage Gasteig oder in der Hochstraße parken. Im Parkhaus MOTORAMA, Einfahrt Hochstraße, nach dem HOLIDAY INN, direkt gegenüber dem Sudetendeutschen Haus, stehen reichlich Parkplätze zur Verfügung.

Salzburger in alle Welt - Wanderungsbewegungen infolge gewaltsamer Rekatholisierung im Alpenraum

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 12. Mai 2011 - 18:00
Referent: 
Erhard Füssel

Der Referent merkte an, dass seine Beschäftigung mit dem Thema auf eine Bitte von Herrn Trurnit zurückgehe und nicht auf eigene Betroffenheit. Zunächst wurde von ihm das geschichtliche Umfeld der Reformation und der darauf folgenden Gegenreformation umrissen und die zugehörige Rechtsentwicklung im Heiligen Römischen Reich bis zum Westfälischen Frieden dargestellt. Entstehung und Verbreitung des Protestantismus im geistlichen Fürstentum Salzburg wurden näher beschrieben und die Maßnahmen zur Rekatholisierung beleuchtet.

Familiennamen: Woher kommt mein Name? Was bedeutet er?

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 14. April 2011 - 18:00
Referent: 
Alexander Peren

Jeder Name ist zur Unterscheidung durch Dritte vergeben worden. Somit hat jeder Name seine Bedeutung (das gilt nicht nur für Familiennamen, sondern für jegliche Bezeichnung). Die Familiennamensbildung geschah im deutschen Sprachraum überwiegend im 13. und 14. Jahrhundert und fand seinen Ausgang im Süden. Sie verlief stets nach den gleichen Regeln, die es heute bei entsprechendem Hintergrundwissen meist erlauben, die Familiennamen zu erklären.
Vier große Hauptgruppen haben sich herausgebildet, denen alle Namen zugeordnet werden können. Die bekannteste ist die Gruppe der Berufsbezeichnungen (Müller, Huber, Maier), gefolgt von Herkunftsnamen (Dillinger, Steinbrück, Straßburger) und den Familiennamen, welche aus Rufnamen entstanden sind (Matthäus, Martini, Karl). Schließlich wurden Übernamen (vergleichbar Spitznamen) aus körperlichen, geistigen Eigenschaften oder auffälligen Verhaltensweisen zu Familiennamen fixiert (Spät, Krause, Dürr, Schwarz, Kluge).

GF-Ahnen in der neuen Version 11.0

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 31. März 2011 - 18:00
Referent: 
Bruno Bauernschmidt

Herr Bruno Bauernschmidt aus Nürnberg, Betreuer des Genealogieprogramms GF-Ahnen, stellte uns die neuen Funktionen in der Version 11 von GF-Ahnen vor.

Forscherwerkstatt

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 17. März 2011 - 18:00
Referent: 
Helmuth Rehm

Helmuth Rehm führte mit seinem durch eine Bildschirmpräsentation unterstützten Vortrag in die Familienforschung ein. Er zeigte die ersten Schritte auf, die jeder angehende Familienforscher gehen sollte, bevor er sich anschließend den Recherchen in Archiven zuwenden wird. Ausführlich stellte er die Vorgehensweise beim Sammeln von weiteren Informationen in den Archiven dar und wandte sich dann den verschiedenen Möglichkeiten einer Darstellung der Forschungsergebnisse zu.

Mutterstämme

Veranstaltungstermin: 
Montag, 28. Februar 2011 - 18:00
Referent: 
Lupold von Lehsten

Lupold von Lehsten vom Institut für Personengeschichte in Bensheim referierte über die zu Unrecht meist wenig beachteten Mutterstämme, die aber zu sehr interessanten Beobachtungen führen.

Informationssystem "WWPerson"

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 17. Februar 2011 - 18:00
Referent: 
Prof. Dr. Herbert Stoyan

"WWPerson" (https://de.wikipedia.org/wiki/WW-Person), das in Entstehung begriffen ist, und die Vielfalt der menschlichen Beziehungen in ihrer historischen Entwicklung, vor allem des Adels abbilden will. Prof. Stoyan war Spezialist für Wissensmanagement, insbesondere für die Darstellung und computer-basierte Verarbeitung von Wissen.

Mitgliederversammlung Oberbayern 2011

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 27. Januar 2011 - 18:00

Die Mitgliederversammlung wählte Frau Dr. Waldburg Eder zur Vorsitzenden, Herrn Burkhard von Roell zum stellvertretenden Vorsitzenden, Herrn Reinhold Deuter zum Kassenwart, Herrn Anton Huber zum Schriftführer. Im Anschluss wurden 19 Delegierte für die Landesausschusssitzung in Donauwörth gewählt.

Freuden und Leiden beim Erforschen meiner Lehrer-Vorfahren

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 13. Januar 2011 - 18:00
Referent: 
Dr. Waldburg Eder

Die beiden Lehrer-/Mesnergeschlechter Stadler aus Parkstetten, Landkreis Straubing, und Eder aus Engelsberg, Landkreis Traunstein, haben von ca. 1600 bis etwa 1900 ununterbrochen in einer Gemeinde als Lehrer und Mesner gewirkt.

Forscherwerkstatt lateinische Kirchenbücher

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 10. Mai 2012 - 18:00
Referent: 
Dr. Kurt Schöndorf

Wie bei seinen letzten Leseübungen hat Herr Dr. Schöndorf wieder ein interessantes Thema für die Leseübung ausgesucht. Dieses Mal wählte er Auszüge aus Tauf-, Trauungs- sowie Sterbematrikeln seiner Heimatpfarrei aus der Zeit zwischen 1740 und 1770 aus. Jeder Teilnehmer durfte sich am Lesen selbst versuchen, unklare Stellen wurden von Herrn Dr. Schöndorf den anwesenden Anfängern und Fortgeschrittenen erklärt. Die Bedeutung so manchen lateinischen Begriff führte zu lebhaften Diskussionen unter den Teilnehmern dieser Forscherwerkstatt. 

Briefprotokolle als interessante Quelle der Familienforschung

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 19. April 2012 - 18:00
Referent: 
Anton Huber

Anton Huber stellte in seinem Vortrag die Briefprotokolle als wichtige Quelle neben den Kirchenbüchern für die Forschung dar. Als Beispiel wurde die Familie Pflieger aus Gammelsdorf verwendet, deren Ahnenlinie ohne Briefprotokolle im Jahre 1836 enden würden. Durch die Briefprotokolle konnte die Familiengeschichte bis ca. 1600 zurückverfolgt werden.

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