Workshop Datenerfassung

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 7. Dezember 2006 (Ganztägig)
Referent: 
Werner Bub, München
Veranstalter: 
BLF-Bezirksgruppe Oberbayern

In Fortführung des Workshops vom 16.11.2006 wurden anhand von Beispielen Anforderungen an ein zu verwendendes Genealogieprogramm diskutiert. Als wichtig erachtet wurden u.a. die Verfügbarkeit von Plausibilitätsprüfungen (bzgl. Lebensspannen, Heiratsalter, Geburtsabständen aufeinanderfolgender Kindergeburten, Gebäralter der Frauen, etc.), von "unscharfen" ("fuzzy") Dublettentests, die Möglichkeit der Eingabe alternativer Namensschreibweisen und die Verfügbarkeit einer zentralen Orteverwaltung mit Angabe von Postleitzahl, geografischen Koordinaten bzw. der neueren "FOKO-Id" aus dem genealogischen Ortsverzeichnis (GOV) des Vereins für Computergenealogie. All dies leistet beispielsweise PAF nicht!

Sodann wurde ein mögliches Datenbankkonzept mit folgenden Charakteristika erörtert:

  • Keine Haltung einer Datenbank mit verknüpften Personen
  • Datenbestand bestehend aus 2 Komponenten
  • Einzeilige Personen-Liste (mit grundlegenden Lebensdaten)
  • FOKO-Listen, in der Form Namensliste (Familienname - an welchen Orten - in welchem Zeitraum) und Orteliste (Orte mit vorkommenden Familiennamen - in welchem Zeitraum)
  • Keine Fusion der angelieferten Datenbestände, vielmehr Haltung getrennt nach Einlieferer/BLF-Bestand
  • Erschließung: Durch Suchprogramm wie von den BLF-CDs 2004/2006 bekannt. 2-stufige, automatisierte Suche:
    1. Suche in den (FOKO-) Orte-Namenslisten
    2. Im Falle von Treffern Suche in den einzeiligen Listen des betreffenden Bestands
    3. Im Falle eines positiven Ergebnisses kann sich der Nutzer an den Einlieferer wenden
  • Von einem zu verwendenden Genealogieprogramm wird hierfür gefordert:
    1. Erstellung einer einzeiligen Liste des Bestands
    2. Erzeugung von FOKO-Listen mit eindeutiger Ortsidentifikation (s. oben)
Art der Veranstaltung: 
Seminar, Workshop
Region/zuständiger BLF-Bereich: 
BLF-Bezirksgruppe Oberbayern