Religion, Religionsgeschichte

2. Bezirkstreffen 2007 in Asbach

Veranstaltungstermin: 
Samstag, 23. Juni 2007 (Ganztägig)

Das zweite Bezirkstreffen war in Asbach im Rottal mit Besuch der sog. Wallfahrtsausstellung (Teile der Sammlung Kriss "Glaube und Bild" des Bayerischen Nationalmuseums) mit eindrucksvollen Exponaten zur Volksfrömmigkeit in früheren Zeiten. Die Führung durch die Ausstellung hat dankenswerterweise der Kulturreferent des Landkreises Passau, Herr Dr. W. Hartleb, übernommen, der uns zusätzlich auch noch eine recht interessante Sonderausstellung von Skulpturen gezeigt und erklärt hat.

Salzburger in alle Welt - Wanderungsbewegungen infolge gewaltsamer Rekatholisierung im Alpenraum

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 12. Mai 2011 - 18:00
Referent: 
Erhard Füssel

Der Referent merkte an, dass seine Beschäftigung mit dem Thema auf eine Bitte von Herrn Trurnit zurückgehe und nicht auf eigene Betroffenheit. Zunächst wurde von ihm das geschichtliche Umfeld der Reformation und der darauf folgenden Gegenreformation umrissen und die zugehörige Rechtsentwicklung im Heiligen Römischen Reich bis zum Westfälischen Frieden dargestellt. Entstehung und Verbreitung des Protestantismus im geistlichen Fürstentum Salzburg wurden näher beschrieben und die Maßnahmen zur Rekatholisierung beleuchtet.

"evangelische Vorfahren" und Reformierte/Calvinisten/Hugenotten in Bayern

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 28. Oktober 2010 - 18:00
Referent: 
Eva Fintelmann, Antonia Kolb

Der erste Teil des Vortrages behandelte die evangelische Familienforschung in Bayern. Als Martin Luther 1517 seine 95 Thesen an die Schlosskirche in zu Wittenberg geschlagen hatte, um die Auswüchse in der katholischen Kirche, vor allem den Ablasshandel, einzudämmen, konnte er die preußischen und zum Teil die sächsischen Herrscher für seine Ideen gewinnen. In Schwaben traten die Städte Kempten, Nördlingen und Kaufbeuren zum evangelischen Glauben über. In Unterfranken Castell und südlich von Passau bildete sich die evangelische Enklave Reichsgrafschaft Ortenburg, wohin auch viele Glaubensflüchtlinge um 1620 aus dem Land ob der Enns (heute Oberösterreich) kamen. Ein zweiter Strom von ca. 30.000 protestantischen Exulanten kam 1731/32 aus dem Salzburger Land. Von diesen blieb aber nur ein geringer Teil in Bayern. Die meisten wurden vom preußischen König Friedrich Wilhelm I. aufgenommen und nach Ostpreußen geschickt, um dort das Land wieder zu bevölkern. In München wurde erst durch die Ehe von Maximilian I. Joseph mit der evangelischen Prinzessin Karoline von Baden der Protestantismus gleichberechtigter Glaube. Nach ihr wurde auch der Ort mit der ältesten evangelischen Kirche in Oberbayern (eingeweiht 1822) benannt: Großkarolinenfeld.

Führung durch die Ausstellung im Römermuseum "Zu wessen Nutz und Frommen? Die Säkularisation in Augsburg 1802/03"

Veranstaltungstermin: 
Samstag, 17. Januar 2004 (Ganztägig)
Referent: 
Herr Felsenstein, Helmut Schmidt

Herr Felsenstein vom "Haus der Bayerischen Geschichte", der diese Ausstellung aufgebaut hat, begrüßte die Gruppe recht herzlich und leitete die Führung.
Das Römermuseum befindet sich in der ehemaligen Kirche St. Magdalena des Dominikanerklosters. Er sprach kurz über die Geschichte des Klosters und dieser Kirche.

Besuch der Ausstellung "Als Frieden möglich war"

Veranstaltungstermin: 
Sonntag, 21. August 2005 (Ganztägig)
Referent: 
Helmut Schmidt

Zum ersten Mal bot die Bezirksgruppe einen Ferientermin an. Gemeinsam mit dem Stammbaum-Tisch Asbach-Bäumenheim und dem Heimat- und Brauchtumsverein Donaumünster-Erlingshofen-Rettingen e.V. besuchten die Mitglieder des BLF in Augsburg im Maximilianmuseum die Ausstellung "Als Frieden möglich war". Herr Wegele konnte fast 50 Personen begrüßen.

Regensburger Bürger und ihre Wurzeln in Österreich

Veranstaltungstermin: 
Dienstag, 14. November 2006 (Ganztägig)
Referent: 
Prof. Dr. Eberhard Dünninger

Nicht alle Vorfahren Regensburger Bürger stammen aus der Stadt an der Donau. Vom 16. bis 18. Jahrhundert mussten Protestanten ihre Heimat in Österreich wegen ihres Glaubens verlassen. Auf ihrem Weg donauaufwärts bis in die Gegend um Nürnberg und weiter siedelten sich nicht wenige in der evangelisch geprägten Reichsstadt Regensburg an. Die Bedeutung der Exulanten aus Österreich für das religiöse und kulturelle Leben in der neuen Heimat würdigte der Vortrag von Prof. Dr. Eberhard Dünninger.

Die Hugenotten in Bayern

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 13. März 2008 (Ganztägig)
Referent: 
Burkhard von Roell

Herr von Roell erweiterte das Thema des Abends zu Anfang auf die Geschichte der Hugenotten allgemein und erläuterte die allgemeinen Hintergründe und die historischen Abläufe der Abwanderung der Hugenotten aus Frankreich. Er stellte die Schwerpunkte der Wanderwege der Hugenotten zu ihren neuen Ansiedlungsorten dar wie auch die bedeutsamen Leistungen für die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung ihrer neuen Umgebung. Auch die Probleme der Hugenotten mit den Lutheranern wurden angesprochen und kurz auf die Geschichte der eigenen Familie eingegangen.

Evangelische Pfarrer als Vorfahren

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 2. Juli 2015 - 19:00
Referent: 
Manfred Wegele

Der Referent zählt zahlreiche evangelische Pfarrer des 16. und 17. Jahrhunderts zu seinen Vorfahren. Darunter gab es einige interessante Persönlichkeiten, die entweder als Reformatoren gewirkt haben oder in der schrecklichen Zeit des Dreißigjährigen Krieges unerschrocken ihren Dienst taten.

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