Haus des Deutschen Ostens (HDO)

Am Lilienberg 5, 81669 München, http://www.hdo.bayern.de/

  • Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: S-Bahn (alle Linien) bis Station Rosenheimer Platz (Ausgang Schleibinger Straße; Fußweg ca. 600 m), oder mit der Straßenbahnlinie 16, Haltestelle Deutsches Museum (Fußweg ca. 600 m) oder Haltestelle Gasteig (Fußweg ca. 500 m).
  • Mit dem Auto: Am Lilienberg besteht keine Parkmöglichkeit; Richtung Rosenheimer Straße, in der Parkgarage Gasteig oder in der Hochstraße parken. Im Parkhaus MOTORAMA, Einfahrt Hochstraße, nach dem HOLIDAY INN, direkt gegenüber dem Sudetendeutschen Haus, stehen reichlich Parkplätze zur Verfügung.

Vom Silberpfennig zur Goldmark - Ein Überblick über die Entwicklungsgeschichte unseres Geldwesens

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 7. April 2016 - 18:00
Referent: 
Georg Johann Felber

Wer sich mit Familien- oder Heimatforschung beschäftigt, stößt zwangsläufig irgendwann auf Begriffe wie Schilling, Taler, Kreuzer, Gulden und Heller oder gar Pfundpfennige. Die Verwendung von Münzgeld ist heute ein wesentlicher Bestandteil unseres täglichen Lebens. Anders als heute existierte jedoch bis zur Moderne kein einheitliches Währungssystem in unseren Breiten - eher eine "babylonische Münzverwirrung".

"Überraschung, Überraschung" – Was einem Familienforscher-Anfänger an Überraschungen widerfuhr

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 10. März 2016 - 18:00
Referent: 
Robert Seidenader

Herr Seidenader berichtete über Lustiges, Sonderbares, fast und wirklich Unglaubliches - eine Sammlung wahrer Begebenheiten aus den ersten 80 Jahren seiner Forschungsarbeit:

Sterbebilder im Wandel der Zeit und ihre Bedeutung für die Familienforschung

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 12. November 2015 - 18:00
Referent: 
Elisabeth Weilnböck

Wahrscheinlich hat sich der Brauch der Sterbebilder aus den sog. "Totenroteln" entwickelt (im frühen Mittelalter Pergamentrollen zur schriftlichen Weiterleitung der Todesnachricht eines Klosterangehörigen). Die ältesten handgeschriebenen Sterbebilder kommen im 16., die ersten gedruckten Sterbebilder im 17. Jahrhundert jeweils aus den Niederlanden. Sie waren dem Adel und dem Klerus vorbehalten.

Jenseits von Kirchenbüchern - Seminar der Historischen Hilfswissenschaften für Genealogen, zur Heimat- und Familiengeschichte

Veranstaltungstermin: 
Samstag, 21. November 2015 - 9:00 bis 17:45

 

  • Welche Archivalientypen gibt es in welchem Archiv, in denen der Familienforscher Informationen zum wirtschaftlich-sozialen Umfeld seiner Ahnen finden kann?
  • Wie kommt man an die Akten?
  • Wie lernt man sie lesen?
  • Wie geht man mit den Akten/Archivalien um?
  • Wie zitiert man sie?

Diese und ähnliche Fragen will das Seminar, welches in Zusammenarbeit von DAGV (Dr. Lupold von Lehsten vom Institut für Personengeschichte, Bensheim) und BLF (Dr. Wulf von Restorff, München) eigens für Forscher zur Heimat- und Familiengeschichte entwickelt wurde, beantworten. Dabei soll die Arbeit von Historikern und Archivaren erläutert werden. Neue Aspekte der Sozialgeschichte und die Recherchen nach Quellen im Internet werden behandelt. Zentral bleiben Tipps und Hilfen zum Lesenlernen alter Schriften. Ein MUSS für jeden Genealogen, der die Beschäftigung mit seiner Familiengeschichte auf solidere Füße stellen und sich neue Quellen erschließen möchte.

Nachfragen an: Wulf.vonRestorff@t-online.de

Mitgliederversammlung mit Neuwahl der Delegierten

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 28. Januar 2016 - 18:00

Zu Beginn gab Herr Müller einen Rückblick auf das vergangene Jahr und einen Ausblick auf die für 2016 geplanten Aktivitäten. Er dankte allen, die bei den Veranstaltungen mitgeholfen hatten. Herr Niedermeier erläuterte den Kassenbericht 2015 und den Haushaltsplan für 2016. Leitung und Kassenwart wurden unter Stimmenthaltung der Betroffenen einstimmig entlastet. Für 2016 wurden als Kassenprüfer Herr Willmann und Herr Schludermann gewählt. Anschließend erfolgte die Wahl der 20 Delegierten für die kommende Delegiertenversammlung in München.

Familienkundliche Recherchen im Internet

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 14. Januar 2016 - 18:00
Referent: 
Winfried Müller

In Form eines Workshops wurde über die Möglichkeiten der Internetrecherche diskutiert. Herr Müller gab dazu einleitend Hinweise, wie man die erweiterten Möglichkeiten der Google-Suche für seine Zwecke nutzt und stellte danach eine Reihe von interessanten Internet-Quellen für den Familienforscher vor. Die Teilnehmer ergänzten die Ausführungen mit eigenen Erfahrungen und Hinweisen auf weitere Quellen. Damit ergab sich ein lebhafter und fruchtbarer Informationsaustausch.

In der beigefügte Datei finden Sie eine Liste mit den von Herrn Müller beispielhaft genannten Link-Adressen.

Das Online-Portal "Digitale Schriftkunde"

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 10. Dezember 2015 - 18:00
Referent: 
Dr. Julian Holzapfel, Generaldirektion der staatlichen Archive Bayerns

Eine „möttsembel“ hatte der Maurersohn Baltasar Carl seiner Geliebten, der Dienstmagd Agnes Geroldt, vom Tölzer Jahrmarkt mitgebracht. Unter dieser Köstlichkeit darf man sich nun wohl kein modernes Mettbrötchen, sondern eher ein mit Met getränktes Backwerk vorstellen. Noch spät am Abend stieg er bei ihr durchs Fenster ein, um seine Gabe zu überbringen. Was dann passierte, war tragisch und offenbart menschliche Abgründe – allerdings nur dem, der das Gerichtsprotokoll aus dem Jahr 1705 auch lesen kann.

Quellen zur Familienforschung in staatlichen Archiven – 19. und 20. Jahrhundert

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 17. September 2015 - 18:00
Referent: 
Dr. Monika von Walter, Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Abteilung I - Ältere Bestände

Jeder Familienforscher, der bereits anhand von Standesamtsunterlagen und Pfarrmatrikeln einen Stammbaum erstellt hat und mehr über das Leben seiner Vorfahren erfahren möchte, sollte dazu die in den staatlichen Archiven verwahrten Quellen heranziehen. Staatliche Archive verwahren Verwaltungsschriftgut, dessen Aufbewahrung im Archiv heute nach der Verwaltungsstruktur und nach dem Herkunftsprinzip, dem sog. Provenienzprinzip, erfolgt.

Geografische Informationssysteme für den Familienforscher

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 18. Juni 2015 - 18:00
Referent: 
Winfried Müller

Winfried Müller gab Hinweise für die Suche nach Orten bei folgenden Fragestellungen:

  • Wo lag ein bestimmter Ort?
  • Gibt es ihn noch und wie heißt er heute?
  • Welche Ämter / welche Pfarrei waren zu welchem Zeitpunkt zuständig?

Dem Familienforscher stehen für geographische Informationen folgende Quellenarten zur Verfügung:

Personenbezogene Quellen für den Familienforscher im Internet

Veranstaltungstermin: 
Donnerstag, 23. April 2015 - 18:00
Referent: 
Winfried Müller, Leiter der BLF-Bezirksgruppe Oberbayern

Für die Suche personenbezogener Daten im Internet gibt es verschiedene Quellenarten: Die Primärquellen mit Wiedergabe von Originaldokumenten (Scans), die Sekundärquellen, also Verzeichnisse und Datenbanken mit "abgeschriebenen Daten" und die Quellenkombination (Datenbank mit "abgeschriebenen Daten" als Suchhilfe mit Verweis auf das Originaldokument, Dokumenten-Server mit den Scans der Originaldokumente).

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